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Dienstag, 23.05.2023 um 17:03

8er-Team Gewinnerlehrgang mit Maurice Alshehab

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Am Wochenende war es wieder soweit und ein Teil der 8er-Team Mitglieder kam in den Genuss eines Trainings mit Maurice Alshehab. Im Rahmen des letztjährigen 8er-Team Finales in Friedrichshafen verloste das Reiterjournal mit tatkräftiger Unterstützung der Persönlichen Mitglieder der FN wieder Lehrgangsplätze für die beliebten 8er-Team Gewinnerlehrgänge. Da beim letzten Event sowohl die 8er-Team-Mitglieder aus 2021 als auch 2022 bedacht wurden, werden in diesem Jahr sieben Lehrgänge stattfinden. Jeweils zwei in Dressur, Springen und Vielseitigkeit sowie ein Fahrlehrgang mit allen 8er-Team-Fahrern der beiden Jahrgänge. Der frisch mit dem Sieg in einem S-Springen in Achern dekorierte Springreiter Maurice Alshehab lud auf die schöne Reitanlage des Reitvereins Nordstetten ein, nahm sich für jeden Einzelnen viel Zeit und begeisterte die Trainingsteilnehmer.

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Schon beim Betreten des Springplatzes gab es eine Besonderheit. Das Training begann nicht mit dem Abreiten der Pferde, sondern vielmehr sollten die 8er-Teammitglieder den Parcours bestehend aus neun Sprüngen, u.a. aus einer Kombination und zwei Distanzen, selbstständig ablaufen. Im Anschluss daran sollten sie die Anzahl der Galoppsprünge sowie die für sie eingeschätzten „Klippen“ des Parcours erläutern. „Wenn ich einen Parcours ablaufe, weiß ich genau, wie groß die Galoppsprünge meiner Pferde sind bzw. welche Eigenschaften meine Pferde haben. Auch die Trainingsteilnehmer können ihre Pferde besser einschätzen als ich. Ich kenne ihre Pferde nicht. Zudem ist es mir wichtig, dass die Reiter den Parcours vor dem Training einmal genauer betrachten und einschätzen“, beschreibt Alshehab. Seiner Ansicht nach müssen Theorie und Praxis also stimmen. Erfreulich war, dass alle 8er-Teammitglieder über eine gute Einschätzung ihrer Pferde sowie ihrer eigenen Stärken verfügten. Und dann ging es auch schon los. Durch das Abreiten aller drei Gruppen zogen sich die folgenden Grundsätze durch. „Übergänge innerhalb und zwischen den Grundgangarten auf gebogener Linie und an der langen Seite – ihr müsst immer etwas von Euren Pferden verlangen. Nur so gelangt ihr an das Ziel, dass Eure Pferde am Ende im Parcours gut vor Euren treibenden Hilfen stehen und damit wortwörtlich Gas und Bremse stimmen“, erläuterte Maurice Alshehab. Eine sehr Basis orientierte Ansicht, die eigentlich eine echte Selbstverständlichkeit darstellen sollte. Schon in der ersten Gruppe bestehend aus Laura Hanser, Svenja Bergmann und Madleen Kern trug dieser Ansatz schnell Früchte. Besonders Laura Hanser mit ihrer sechsjährigen Stute, die ansonsten mit Helmut Hartmann trainiert, und Madleen Kern mit ihrem neunjährigen Wallach, die im Alltag mit Rüdiger Rau trainiert, bekamen ihre Pferde so besser ans Bein. Auch Svenja Bergmann, die im Parcours ab und an Probleme mit Stehern ihres 19-jährigen Wallachs hat, zeigte sich nach dem Training begeistert: „Wenn es nicht so weit weg wäre, würde ich öfters zu Maurice ins Training kommen. Er hat sofort erkannt, was unser Problem ist und mir sehr gut geholfen“. Mit Problem erkannt meint sie das „Steh-Problem“, wofür Maurice Alshehab eher eine dichtere Distanz als ein zu weiter Absprung empfahl. Nur so könne das Selbstbewusstsein des Wallachs gestärkt werden und der Mut des Wallachs sei nicht allzu oft gefragt.

Schon beim Betreten des Springplatzes gab es eine Besonderheit. Das Training begann nicht mit dem Abreiten der Pferde, sondern vielmehr sollten die 8er-Teammitglieder den Parcours bestehend aus neun Sprüngen, u.a. aus einer Kombination und zwei Distanzen, selbstständig ablaufen. Im Anschluss daran sollten sie die Anzahl der Galoppsprünge sowie die für sie eingeschätzten „Klippen“ des Parcours erläutern. „Wenn ich einen Parcours ablaufe, weiß ich genau, wie groß die Galoppsprünge meiner Pferde sind bzw. welche Eigenschaften meine Pferde haben. Auch die Trainingsteilnehmer können ihre Pferde besser einschätzen als ich. Ich kenne ihre Pferde nicht. Zudem ist es mir wichtig, dass die Reiter den Parcours vor dem Training einmal genauer betrachten und einschätzen“, beschreibt Alshehab. Seiner Ansicht nach müssen Theorie und Praxis also stimmen. Erfreulich war, dass alle 8er-Teammitglieder über eine gute Einschätzung ihrer Pferde sowie ihrer eigenen Stärken verfügten. Und dann ging es auch schon los. Durch das Abreiten aller drei Gruppen zogen sich die folgenden Grundsätze durch. „Übergänge innerhalb und zwischen den Grundgangarten auf gebogener Linie und an der langen Seite – ihr müsst immer etwas von Euren Pferden verlangen. Nur so gelangt ihr an das Ziel, dass Eure Pferde am Ende im Parcours gut vor Euren treibenden Hilfen stehen und damit wortwörtlich Gas und Bremse stimmen“, erläuterte Maurice Alshehab. Eine sehr Basis orientierte Ansicht, die eigentlich eine echte Selbstverständlichkeit darstellen sollte. Schon in der ersten Gruppe bestehend aus Laura Hanser, Svenja Bergmann und Madleen Kern trug dieser Ansatz schnell Früchte. Besonders Laura Hanser mit ihrer sechsjährigen Stute, die ansonsten mit Helmut Hartmann trainiert, und Madleen Kern mit ihrem neunjährigen Wallach, die im Alltag mit Rüdiger Rau trainiert, bekamen ihre Pferde so besser ans Bein. Auch Svenja Bergmann, die im Parcours ab und an Probleme mit Stehern ihres 19-jährigen Wallachs hat, zeigte sich nach dem Training begeistert: „Wenn es nicht so weit weg wäre, würde ich öfters zu Maurice ins Training kommen. Er hat sofort erkannt, was unser Problem ist und mir sehr gut geholfen“. Mit Problem erkannt meint sie das „Steh-Problem“, wofür Maurice Alshehab eher eine dichtere Distanz als ein zu weiter Absprung empfahl. Nur so könne das Selbstbewusstsein des Wallachs gestärkt werden und der Mut des Wallachs sei nicht allzu oft gefragt.

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