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Sonntag, 14.05.2023 um 17:55

Marbach: DSP Eventers Auktion mit vielen Neukunden

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die in das CCI4* Turnier integrierte Auktion kam bei Turnierteilnehmern und auswärtigen Kunden, die sich online zuschalten und bieten konnten, sehr gut an. In der historischen Reithalle des Haupt- und Landgestütes, die bestuhlt war, konnten sich Kunden und Gäste zunächst mit einem Buffet stärken, bevor die Pferde anschließend an der Hand in der Halle präsentiert und von Hendrik Schulze Rückamp versteigert wurden. Die nachfolgende Turnierparty wurde dann vor allem von den Jüngeren zum ausgiebigen Feiern genutzt.

Den Höchstpreis der Auktion erzielte Kronprinzessin, eine hochtalentierte Stute, die aus der Kombination des in 1.60m Springen siegreichen Kasanova de la Pomme und einer Vollblutstute von Goofalik xx entstammt. Die fünfjährige Dunkelbraune aus der Zucht und ausgestellt von Ronny Voigt, Neustadt/Dosse, hatte im vergangenen Jahr ein Fohlen und war deshalb noch nicht selbst im Sport präsent. Aufgrund ihres herausragenden Talents für den Vielseitigkeitssport entwickelte sie sich im Laufe der Auktionswoche zu dem am meisten nachgefragten Pferd. Für 38.000 Euro setzten sich am Ende eines spannenden Bieterduells Neukunden aus den USA durch.

Mit 30.000 Euro zweitteuerste Offerte wurde Aaron Copland (Asagao xx/Caretello B; Z.u.B.: Haupt- und Landgestüt Marbach). Der schicke, großrahmige Hengst hat bei seinem neuen Besitzer Andrew Hoy, der zu den erfolgreichsten Vielseitigkeitsreitern der Welt gehört, alle Chancen auf eine großartige Karriere. Nummer drei im Preisranking wurde mit 27.000 Euro der vierjährige Askari/Diarano – Sohn Abydos (Z.: Bernd Dieter Fabian, Zehrental). Er wird seinen Hafer zukünftig in einem englischen Ausbildungsstall fressen, der sich schon mehrfach Nachwuchspferde aus den DSP Zuchtgebieten sicherte, die auf der „Insel“ hocherfolgreich sind.

Der Gesamtumsatz konnte mit 301.500 Euro gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, der Durchschnittspreis lag mit 20.100 Euro auf gleichem Niveau wie 2022. Fünf Pferde erreichten Preise von mehr als 20.000 Euro, sechs Pferde wurden an Kunden außerhalb Deutschlands verkauft (AUS, USA, FRA (2), GBR, CH). Vermarktungsleiter Norbert Freistedt zeigte sich zufrieden: „Wir konnten in Marbach wieder zahlreiche neue Kontakte in die Vielseitigkeitsszene knüpfen, aus denen sich teilweise direkt Verkäufe ergaben. Mit der Preisstruktur kann man angesichts der doch spürbar angespannten, wirtschaftlichen Situation sehr zufrieden sein. Erfreulich ist weiterhin, dass neben den Vielseitigkeitsreitern auch immer wieder Nicht-Turnierreiter zum Zuge kommen, die das Angebot an doppeltalentierten, rittigen Pferden schätzen. Mein Dank gilt nicht zuletzt natürlich auch den Ausstellern, die uns ihre Pferde anvertrauen!“ (PM/wentsch)

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