Bad Schussenried: Remo Allgäuer, Adrian Schmid und Fabienne Fürst siegreich
Der Reitverein Bad Schussenried hatte am Wochenende zu seinem großen Spring- und Dressurturnier eingeladen und als einer der wenigen Vereine schreibt Bad Schussenried auch noch ein Barrierenspringen aus. Dieses fand am Samstagabend statt und erfreut sich vor allem bei den Zuschauern großer Beliebtheit. Acht Teilnehmer standen auf der Starterliste, am Schluss hatte Adrian Schmid (RSZ Boll) im Sattel seiner Erfolgspartnerin Deva v. Schlösslihof die Nase vorn. Er siegte vor den beiden für Altusried startenden Reitern, der Ausbilderin Stefanie Paul mit ihrem zehnjährigen DSP-Wallach Levino und Sandro Reinhardt mit dem achtjährigen Cornet's Courage. Andreas Wittlinger wurde Vierte vor Benjamin Maier und Alia Knack. Stefanie Paul wurde mit ihrem zweiten Pferd, der achtjährigen Pippistrello da Quinta zudem Siebte vor Raphaela Sonntag.
Im Punktespringen der Klasse S gelang vier der 20 Starter eine fehlerfreie Runde. Am schnellsten unterwegs war Remo Allgäuer im Sattel des zehnjährigen Conthargo-Sohnes Concoriose aus der Zucht von Paul Schockemöhle. Auch Sonja Matyas (Bohlingen) gelang eine schnelle Runde, eine halbe Sekunde trennte sie schließlich vom Sieger. So wurde es mit ihrem Colorit-Sohn Capri Platz zwei. Dritter wurde Adrian Schmid mit dem Hannoveraner Peaky Blinder vor Ramona Kunze mit der selbst gezogenen Catoki-Tochter Chilli Girl. Mit einem Abwurf kam Benjamin Maier mit der achtjährigen Westfälin Claire RZH auf Rang fünf vor Manuel Friederichs und Sandra Deufel.
Im Großen Preis, einem S*-Springen mit Stechen am Sonntag, hatten zwölf Teilnehmer Startbereitschaft erklärt. Remo Allgäuer und sein neunjähriger Londocento v. Carembar de Muze wurden Zweite mit einem Abwurf im Stechen. Dominiert wurde die Prüfung von Edwin Schmuck (Babenhausen). Er siegte mit zwei fehlerfreien Runden und noch dazu der schnellsten Zeit im Stechen mit der 13-jährigen Oldenburgerin Quintana, mit dem 13-jährigen Rheinländer Contagobet kam er zudem auf Platz drei. Vierter wurde Ralf Köberle mit dem 17-jährigen Oldenburger Alabama.
Auch das Dressurviereck erfreute sich großer Beliebtheit. In der Dressurprüfung der Klasse S am Sonntagmittag hatten 16 Teilnehmer ihr Pferd gesattelt. Am Schluss war es knapp auf den ersten Plätzen. Fabienne Fürst und ihr 14-jähriger Oldenburger Serafino erhielten 69,802 Prozent und holten sich damit den Sieg. Nachdem sie ein paar Mal haarscharf an der goldenen Schleife vorbeigeschrammt ist, darf sie sich damit über ihren ersten Sieg in der schweren Klasse mit ihrem Serano Gold-Sohn freuen. Zweiter wurde Joachim Giersch mit der zwölfjährigen Württembergerin FBW Lady Darcy (Z: Fanz Stöferle) mit 69,683 Prozent. Platz drei ging an Corinna Peter mit dem 13-jährigen Oldenburger Royal Universe (68,571) vor Katharina Sieger mit dem Quaterback-Sohn Q Silberaster's Quaterback (66,865). Tanja Fimpel wurde mit Ibrahim CE Fünfte vor Nicole Kohler mit Fanzel . (mj)
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