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Dienstag, 02.05.2023 um 11:05

Preis der Besten in Warendorf: Das sind die nominierten Springreiter aus Baden-Württemberg

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Es ist eine der wichtigsten Veranstaltungen für die jungen Nachwuchsreiter: In rund drei Wochen fahren ausgewählte Talente zum „Preis der Besten“ in Warendorf. Nach den ersten Turnieren in diesem Jahr und dem Sichtungsturnier in Schutterwald am vergangenen Wochenende steht fest, welche Reiter Baden-Württemberg im Parcours vertreten dürfen. Bei den Children sind Maximiliane Fimpel und Colin Sorg dabei. „Maxi Fimpel hat zuletzt im Nationenpreis tolle Runden gezeigt“, so Landestrainer Jürgen Kurz. „Colin Sorg zeigt eine unglaubliche Nervenstärke, da hat er einiges vom Papa mitbekommen.“ Ebenso ein Ticket für Warendorf haben Collin Wenz, zuletzt im Nationenpreis-Team im französischen Compiègne am Start, und Mia Brugger erhalten, die zwei Pferde mitnehmen wird.

Bei den Junioren und Jungen Reitern wurden ebenfalls alle möglichen Plätze vergeben. So dürfen Karla Schumacher, Lina Heinzler, die beim HGW-Bundesnachwuchschampionat in Braunschweig dabei war, Cecilia Huttrop-Hage und Nick Armbruster, der am Wochenende in Schutterwald mit seinem ersten S-Sieg einen riesigen Erfolg feierte, mit nach Warendorf. Außerdem Elena-Malin Reitzner und Sebastian Honold, beide waren auch 2022 schon mit dabei. Annika Betz, amtierende Hallen-Championesse bei den Aachen Youngstars, überzeugte ebenfalls mit ihrer konstanten Form. Lea Sophie Gut ist als Mitglied des Bundeskaders gesetzt. „Manche werden zum ersten Mal in dieser Kulisse reiten“, so Jürgen Kurz. „Das ist eine riesige Aufgabe und nochmal ein ganz anderes Level. Die Bundestrainer werden vor Ort sein und zuschauen, da ist dann ordentlich Druck auf dem Kessel.“ Wer diesem Druck standhalten kann, hat sicherlich auch gute Aussichten auf einen Platz bei den kommenden Championaten.

Das Turnier in Schutterwald war zudem auch ein wichtiger Schauplatz für mögliche neue Mitglieder des Landeskaders. Doch dort hätten vor allem die derzeitigen Mitglieder überzeugt. Mehr "Nachschub" würde sich Jürgen Kurz bei den Children wünschen. „Nun warten wir mal ab, wer vielleicht aus dem Ponylager kommt.“ (mj)

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