Richard Vogel fliegt mit DSP-Wallach Cepano Baloubet
Richard Vogel bleibt im Höhenflug: Der 26-jährige gebürtige Schwabe hat am Samstag in Wellington/USA den mit 500 000 Dollar dotierten Rolex Grand Prix gewonnen – auf einem Pferd, das – wie sein Reiter - in Baden-Württemberg geboren und aufgewachsen ist: dem jetzt neunjährigen DSP-Fuchswallach Cepano Baloubet. Züchter des Chaman-Sohnes ist Wolfgang Seemann in Rottweil. Vor zwei Jahren wurde Cepano Baloubet unter Richard Vogel schon Bundeschampion der siebenjährigen Springpferde. Ausgebildet hat den Wallach Tobias Schwarz in Kenzingen. In den letzten beiden Jahren hat Vogels Partnerin Sophie Hinners den DSP-Fuchs meistens geritten. Sein Besitzer ist der Iraner Firozeeh Kashfi.
Vor dem Rolex-Grand-Prix, der in Wellington bei strömenden Regen ausgetragen wurde, hatte Cepano Baloubet in den USA schon mehrere gute Platzierungen in wichtigen Springen erreichen können. „Ich bin total überwältigt. Vor zwei Wochen wollte ich dieses junge Pferd eigentlich noch gar nicht in diesem Grand Prix reiten. Aber er hat sich so gut angefühlt und da habe ich gedacht, ich versuche es einfach. Er hat das unglaublich gut gemeistert“, freute sich Vogel nach seinem Triumph.
Es ist sein zweiter großer internationaler Erfolg nach dem Großen Preis von Stuttgart im November 2022 – und mit Abstand sein höchstdotierter. Der Sieg ist gleichzeitig Höhepunkt und Abschluss einer mehrmonatigen Florida-Tournee Vogels. Jetzt reist er mit dem Rückenwind des Erfolgs zu seinem ersten Weltcup-Finale in Omaha auf dem selben Kontinent. Im Lande wird man den Überflieger dann Anfang Mai auf dem Mannheimer Maimarkt wieder sehen. (rok)
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