Über den Pony-Master in den Landeskader
Nordbadische Meisterin ist sie schon, jetzt peilt Valerie Eisele aus Neubärental im Nordschwarzwald einen Platz im Landeskader an. Das dürfte dem 14-jährigen Mädchen auch gelingen, nachdem sie am Samstag in Nussloch die erste Qualifikation zum „Pony-Master Baden-Württemberg“ für sich entschieden hat. Im Sattel der elfjährigen eifrigen Stute Magic Milli gelang der Schülerin von Claire Farnham die einzige Nullrunde im Feld, das mit sechs Startern viel zu dünn besetzt war. Die Spring-Ponyszene hat es im Moment nicht leicht. Der Pony-Beauftragte Heinz Bürk hat Probleme, ein Team für Championate zu stellen. Da dürften Lichtblicke wie Valerie Eisele sehr wohltuend sein.
In Nussloch glomm ein Fünkchen Hoffnung, nicht nur durch die Siegerin, sondern auch wegen des Zweitplatztierten: dem erst zehnjährigen Moritz Steimle, der im Sattel des zehnjährigen Fuchsponys Discolo eine gute Figur machte: stets im Entlastungssitz mit viel Rhythmusgefühl und beherztem Vorwärtsreiten. Moritz ist der Spross einer Reiterfamilie aus Wolfegg in Oberschwaben. Die Steimles züchten ihre Ponys selbst. Mutter Sonja ist Tierärztin, Vielseitigkeitsreiterin und selbst Trainerin in ihres Sohnes, der seinen Weg sicher macht.
Die nächste Station des Pony-Masters ist der Birkhof in Donzdorf Ende April, das Finale wird Anfang September in Bietigheim-Bissingen ausgetragen.
Positive Signale für den Pony-Sport gab es aber auch im A-Springen des Landesjugendcups, vor allem durch eine 9,2er-Siegnote für die vielseitige Lara Andrew im Sattel ihres bildhübschen Hengstes New Sunny Boy oder auch wegen solcher Nachwuchshoffnungen wie der erst achtjährigen Mary-Ann Hollenbach aus Rot am See auf Hulapulu (rok/Foto: Talia Klefenz).
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