CHI Doha: Dreher mit vorderen Platzierungen
Beim CHI Doha sammelte Hans-Dieter Dreher auch in den Hauptspringen wertvolle Platzierungen. Doch eine Sensation schaffte Marcus Ehning: Ziemlich genau auf den Tag ein Jahr später wiederholte er im Sattel seines Hengstes Stargold den Sieg im Großen Preis von Doha. Das ist zuvor noch niemanden gelungen.
Schon im Auftaktspringen sicherte sich Hans-Dieter Dreher mit seinem Vestmalle des Cotis einen vierten Platz. Nachdem die Beiden im zweiten 1,55-Meter-Springen zwei Abwürfe kassierten lief es am Finaltag umso besser. Im 1,50-Meter-Springen verpasste Dreher nur knapp den Sieg und reihte sich mit dem 14-jährigen Vestmalle des Cotis und einer blitzsauberen Nullrunde in einer Zeit von 60,40 Sekunden auf dem dritten Platz ein. Damit musste er sich nur dem Sieger Simon Delestre mit I Amelusina (57,66 Sekunden) sowie dem Zweitplatzierten Jack Whitaker mit Equine America Valmy de la Lande (60,03 Sekunden) geschlagen geben.
Im Großen Preis von Doha, einem 1,60-Meter-Springen, sicherte sich Hans-Dieter Dreher mit seinem elfjährigen Elysium ebenso eine Platzierung. Nach einem starken fehlerfreien ersten Umlauf musste das Erfolgspaar im zweiten Umlauf zwei leichte Abwürfe in Kauf nehmen, weshalb sie dann in der Entscheidung um den Sieg kein Wort mehr mitsprachen. Von den 39 Paaren hatten es 18 Paare in den zweiten Umlauf geschafft. Ins Stechen sah man dann sieben Paare. Hier ließ Marcus Ehning mit seinem Stargold das 1,60-Meter-Springen mit blitzschnellen Wendungen sowie minimaler reiterlicher Einwirkung einmal mehr wie ein A-Parcours wirken. Nach ihrem Sieg im Auftaktspringen schnappten sie sich damit den zweiten Sieg an diesem Wochenende und setzten sich in einer Zeit von 41,74 Sekunden an die Spitze. Der Zweitplatzierte Simon Delestre musste sich mit einer ebenso tadellosen Nullrunde und einer Zeit von 42,03 Sekunden knapp geschlagen geben. Der Japaner Mike Kawai und sein 17-jähriger Wallach Saxo de la Cour blieben im Stechen ebenso abwurffrei und durften sich mit einer Zeit von 44,98 Sekunden über den dritten Platz freuen. Auf dem vierten Platz folgte Philipp Weishaupt mit Coby. Er musste einen Abwurf in Kauf nehmen, war jedoch mit einer Zeit von 40,89 Sekunden schneller als der Fünftplatzierte Max Kühner. (msb)
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