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Sonntag, 27.08.2017 um 15:59

Philipp Weishaupt noch mit Podestchancen

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Wie schon die ganzen Meisterschaften, so ist auch das Finale der Springreiter bei der EM in Göteborg an Spannung kaum zu überbieten. Der Parcourschef schafft es auch am Schlusstag, das Klassement durchzuwirbeln und Fehler an den verschiedensten Stellen zu provozieren – so soll es sein.

Ganz stark von Tag eins präsentiert sich der Schwede Peder Fredricson und hält auch noch vor der Abschlussrunde seine Führung. Mit H&M All In v. Kashmir van Schuttershof rangiert er mit null Punkten auf Rang eins vor dem Iren Cian O’Connor mit dem belgischen Hengst Good Luck v. Canturo-Furioso II (2,25 Punkte) und dem Niederländer Harrie Smolders mit dem Zangersheide Hengst Don VHP Z v. Diamant de Semilly-Voltaire (5,52 Punkte).

Mit einer Nullrunde einen Sprung nach vorne gemacht hat Philipp Weishaupt. Mit dem Holsteiner Hengst LB Convall v. Colman-Cascavelle rangiert er mit 6,73 Punkten an fünfter Stelle. “Ich kann nur hoffen, dass die anderen jetzt noch patzen”, so Weishaupt. “Convall ist in unglaublicher Form.”

Auf Platz zehn zurückgefallen ist Marcus Ehning mit dem Selle Francais Wallach Pret A Tout. Ein Fehler am Aussprung der Dreifachen verhindern Medaillenträume: “Es war gut, aber nicht gut genug. Ein Fehler im EM-Finale ist einer zu viel.”

Glücklich kam Laura Klaphake aus dem Parcours, die nicht mehr im zweiten Umlauf antreten kann, aber fehlerfrei mit Catch Me If You Can blieb. “Ich bin ganz, ganz stolz auf sie”, strahlte sie. “Sie ist erst neun Jahre und gefühlt haben wir uns jeden Tag etwas verbessert.” (mos)

Foto: Stefan Lafrentz

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