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Mittwoch, 23.08.2017 um 18:34

Sönke Rothenberger: "Im Einzel dürfen die Fehler nicht passieren!"

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Sönke Rothenbergers KWPN Wallach Cosmo v. van Gogh-Frühling ist das Pferd mit dem vielleicht größten Potenzial derzeit im internationalen Sport. Aber immer wieder sind es dicke Patzer, die noch mehr verhindern. 78,343 Prozent erhielt der Reiter aus Bad Homburg für den Grand Prix als dritter Mannschaftsreiter bei der Euro in Göteborg - 80 Prozent wären locker drin gewesen. In der Ecke vor dem Halten hatte sich Cosmo erschreckt, dann lief das nachfolgende Rückwärtsrichten nicht wie gewünscht. In der Zick-Zack-Traversale lief ihm Cosmo ein bisschen vorne weg, war ihm zu sehr vom Bein weg und als Folge hatte er dann in den Einerwechseln einen großen Fehler. Und schließlich hakte es auch noch etwas in dem Übergang in die Schlussdiagonale zum starken Trab. Dennoch: Das war eine unglaublich starke Prüfung mit absoluten Höhepunkten. Für die 2er-Wechsel gab es die 9,1 im Schnitt und auch für die Pi-Pa-Tour hagelte es zu Recht Höchstnoten. Mit dieser Prüfung hat Rothenberger für Deutschland Gold gesichert - da kann nichts mehr schief gehen. Das wusste auch er selbst: "Das wird wohl für die Mannschaft reichen." Doch er fügte an: "Im Einzel dürfen diese Fehler nicht passieren, aber wir haben ja noch zwei Tage."

Isabell Werth ist als Schlussreiterin für Deutschland heute um 21:30 Uhr dran. Derzeit liegen die deutschen Reiter souverän auf den ersten drei Rängen. (mos)

Foto: Stefan Lafrentz

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