Isabell Werth reitet wieder allen davon
Eine Isabell Werth sollte man nicht herausfordern. Die Wahrscheinlichkeit zu unterliegen, ist sehr groß. Diese Erfahrung machten am Freitag, am Eröffnungstag des großen internationalen Sports auf dem Maimarkt, auch die beiden Olympiareiterinnen Dorothee Schneider und Helen Langehanenberg. Sie hatten nämlich im ersten Dressur-Grand Prix, dem Grimminger-Preis, ordentlich vorgelegt. Dorothee Schneider bekam mit ihrem elfjährigen Rappen Sammy Davis jr. 76,1 Prozent der Punkte, am frühen Morgen hatte Helen Langehanenberg mit dem Hannoveraner Zuchthengst Damsey 75,14 Prozent erreicht – das ist hohes internationales Niveau!
Aber dann kam Isabell Werth, die erfolgreichste deutsche Dressursportlerin aller Zeiten. Ihr 16-jähriger Wallach Don Johnson, genannt „Johnny“, ist wohlgenährt über den Winter gekommen; das Wohlstandsbäuchlein hinderte ihn aber nicht an ausdrucksstarken Piaffen und Passagen, die ihm und seiner Reiterin sage und schreibe 78 Prozent der Punkte einbrachten. Klar, dass Werth und Don Johnson auch am Samstag (ab 14 Uhr) im Grand Prix-Special die Top-Favoriten sind (rok).
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