Günter Treiber bleibt Nordbadens Nummer Eins
Auf den Turnieren in Nordbaden ist der Regionaltrainer dieses Jahr eine feste Größe. Jetzt hat er auch das S-Springen von Walldorf gewonnen.
Der Chef des Hegenichhofs in Eppelheim siegte auf der jungen schlanken Stute Montana von Monte Bellini. In der Siegerrunde der besten vier Starter aus dem Normalparcours musste Günter Treiber als vorletzter Reiter in die Halle. Das war ein schwieriger Startplatz, denn er wusste, dass ihm Alexander Müller aus Philippsburg folgen würde. Und der setzt immer alles auf eine Karte. So wie am Samstagabend, als er das erste Zwei-Sterne-M-Springen gewann. Also musste Treiber auf Sieg reiten. Der Plan ging auf. Montana blieb ohne Fehler und war schnell. Müller geriet dadurch derart unter Druck, dass er die Wendung auf die Zweifache Kombination viel zu eng nahm, sein Wallach Glenn Miller den Absprung nicht fand und sich in den Stangen verhedderte. Günter Treiber und seine Hannoveraner Stute blieben das einzige Paar ohne Abwurf aus beiden Runden. Er siegte vor der schneidigen Hessin Kordula Christea auf Lady Vicktoria und „Iron-Man“ Bernd Herbert auf dem neunjährigen Holsteiner Lutz Löwenherz.
Eines der größten aktuellen Reitertalente der Republik gab in Walldorf seine Visitenkarte ab: Der erst 15-jährige Julian Holzmann aus Schriesheim vom Stall Urban. Er war in der Alterklasse „Children“ (U15) im letzten Jahr unter anderen Vierter bei den Deutschen Meisterschaften. Dass er dieses Jahr bei den Junioren (U19) gut mitmischen kann, bewies er jetzt mit seinem Sieg im Amateur-M-Springen (rok/Foto: Pfeiffer).
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