FEI-Driving Weltcup Bordeaux: Zehnter Titel für Boyd Exell
Als sechsmaliger Sieger in acht WC-Qualifikationen, darunter der Sieg Mitte November 2022 in der Stuttgarter Schleyer-Halle, hat der in den Niederlanden ansässige Australier Boyd Exell am 5. Februar beim Finale des „FEI-Driving Worldcup“ in Bordeaux seinen zehnten WC-Titel gewonnen. Das ist einmalig. Titelverteidiger Bram Chardon aus den Niederlanden wurde Zweiter, sein Vater Ijsbrand Chardon Dritter. Rang vier erkämpfte sich der Schweizer Jerome Voutaz, der in Stuttgart Zweiter war. Rang fünf ging an den Belgier Dries de Grieck, Sechster wurde Koos de Ronde (Niederlande), Siebter der mit einer Wild Card startende Benjamin Aillaud (Frankreich). Boyd Exell setzte im Finale wie in Stuttgart auf zwei braune ungarische Lipizzaner (den 20-jährigen Bajnok und den 16-jährigen Maestoso Jupiter) sowie auf zwei Braune aus deutscher Zucht: den 14-jährigen Hannoveraner Barny von Ballettmeister/Lauries Crusador xx aus der Zucht von Rudolf Temporini und den zehnjährigen Oldenburger Mad Max von Millennium/Relevant aus der Zucht von Günther Vorwerk-Woelkenberg. Beide Pferde hat er von Georg von Stein (Modautal) übernommen. Michael Brauchle aus Aalen, der Gewinner von Mannschafts-Silber und Einzel-Bronze bei der WM der Vierspänner in Italien, hatte als Siebter der WC-Qualifikationen den Einzug ins Weltcup-Finale der besten Sechs ganz knapp verpasst.
Der frühere internationale Vierspännerfahrer Gabor Fintha (76) aus Ungarn, der in Bordeaux nach 2014 zum zweiten Mal für den Parcours im Finale verantwortlich war, hatte den Fahrern wie bereits 2019 in Stuttgart eine faire Aufgabe gestellt, die schnelle und trotzdem sichere Umläufe ermöglichte. (heo)
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