Erster S-Sieg für Kerstin Fuchs
Die 48-jährige Bankkaufrau hat den Hannoveraner Wallach Hennessy sogar selbst ausgebildet. Weil die S-Dressur zum Finale des Dressurwochenendes von Heidelberg-Kirchheim wegen der hohen Starterzahl in zwei Abteilungen platziert wurde, reichte Kerstin Fuchs der zweite Platz in der Gesamtwertung zum Sieg in der zweiten Abteilung. 68,3 Prozent bekam die Siegerin vom Richtertrio vergeben. Seit zwei Jahren trainiert Kerstin Fuchs regelmäßig beim Zeuterner Profi Pieter van der Raadt; sein letzter Schliff führte letztendlich zum Sieg.
Außergewöhnlich: Kerstin Fuchs ist neben ihrer aktiven Karriere auch geprüfte Wertungsrichterin für Dressurprüfungen bis zur mittelschweren Klasse. „Früher fühlte ich mich da sehr unter Druck, mittlerweile bin ich sicherer geworden“, beschreibt sie. Den Erfolg von Kirchheim gönnten ihr die Pferdeleute beiderseits des Richtertischs. In der Reiterei ist sie auch ehrenamtlich engagiert: Als Vorstandsmitglied der Reiterfreunde Horrenberg-Balzfeld.
In der Gesamtwertung der Kirchheimer S-Dressur lag nur die rheinland-pfälzische Junge Reiterin Marie-Luise Colling auf ihrem großen Fuchs Weltmeyer noch weiter vorne; sie gehört dem Landeskader ihrer Altersklasse an. Ebenso wie Leonie Laier aus Wiesloch zu den Besten ihrer Altersklasse in Baden-Württemberg gehört. Die 20-jährige Studentin wurde mit dem Oldenburger Rappen Feeling Dritte in der Gesamtwertung.
Kirchheims Vereinsvorstand Wolfgang Kocher war mit dem geruhsamen Dressurauftakt seines Turniers am Heuauerweg zufrieden. Turbulenter wird es ab Donnerstag, wenn die Springreiter anreisen. Drei S-Springen stehen auf dem Programm. Am Freitag, 15.30 Uhr, am Samstagabend zur besten Sendezeit und am Sonntag um 15 Uhr der „Große Preis“ (rok/Foto: horse-emotions.de).
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