Titel für Hengst Markus und Stute Ilona
Den Titel „Bundessiegerhengst“ bei der 8. Bundeskaltblutschau in Berlin gewann bei den Schwarzwäldern der vom Haupt- und Landgestüt Marbach ausgestellte Markus von Markward/Respekt aus der Zucht von Josef Allgaier in Hofstetten. Bundes-Reserversieger wurde der ebenfalls von Marbach ausgestellte Hengst Roter Milan von Rubin/Vogtsberg aus der Zucht von Tanya Schmidt und Gerhard Schröder in Offenburg.
Bundessiegerstute der Schwarzwälder wurde Rossfest-Siegerin Ilona von Federsee/Widukind aus der Zucht von Susanne Hässler (Schömberg), ausgestellt von Katrin Mäder (St. Märgen). Bundes-Reservesiegerstute wurde Elena von Riemer/Wilderer aus der ZG Margarete und Clemens Häfele in Bad Wurzach.
Mit der FN-Bundesprämie wurden 17 leistungsgeprüfte Hengste ausgezeichnet, darunter die Schwarzwälder Bundes-Sieger Markus und Roter Milan sowie der von Michael und Josef Schill in Elzach gezogene Marcellus. Unter den 27 leistungsgeprüften Stuten, die in Berlin die FN-Bundesprämie erhielten, waren die Schwarzwälder Bundessiegerinnen Ilona und Elena sowie die Stuten Heide, Rhea, Paloma, Jevita-Marie und Esmiralda.
Um die Titel „Bundessieger 2017", die an je einen Hengst und eine Stute der Rassen Rheinisch-Deutsches Kaltblut, Schleswiger Kaltblut, Süddeutsches Kaltblut und Schwarzwälder Kaltblut vergeben wurden, hatten bei der 8. Bundeskaltblutschau im Rahmen der Grünen Woche in Berlin 88 Hengste und Stuten konkurriert. Mitglied der Jury war Dr. Thomas Raue, der früherer Stellvertreter der Marbacher Landoberstallmeisterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck.
„Die Stimmung war unglaublich", freute sich Schauleiterin Dr. Teresa Dohms-Warnecke vom Bereich Zucht der FN. „Erfreulich war, dass nicht nur sehr viele Besucher, sondern auch Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft an den Ring in der Tierhalle kamen."
Alle Ergebnisse unter www.pferd-aktuell.de/Kaltblut
Foto: Goldparmäne
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