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Samstag, 21.01.2023 um 15:39

München: Der dritte Siegerhengst für den Birkhof

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Finaltag in München! Heute fand die 20. DSP-Körung ihren Höhepunkt mit der Auswahl der Siegerhengste. Und hier gibt es Grund zum Jubeln für das Gestüt Birkhof und für die baden-württembergische Landeszucht. Nach Denario und Don Diamond stellt der Birkhof den dritten Siegerhengst in München. Gemeint ist die Kopfnummer 78, ein Sohn des Viva Gold aus einer Don Diamond-Mutter aus der Zucht von Herbert und Ursula Linz und in gemeinschaftlichen Besitz von Thomas Casper und Horst Eulich. Dressurkommissar Jörg Schrödter, der heute übrigens Geburtstag hat, fand mehr als lobende Worte für den Sieger. Er sprach von einem Hengst mit weit unter den Körper fußenden Hinterbein, einem hervorragenden Galopp und einem mit viel Ruhe vorgetragenen, taktsicheren Schritt. Wenn der Hengst im Tempo zurückkommt, zeigt er eine super Lastaufnahme. Außerdem lobte Schrödter den nahezu idealen Körperbau des sympathischen Fuchses. Man darf gespannt sein, was man von „unserem“ Siegerhengst, der seine Beschälerbox auf dem Birkhof beziehen wird, noch hören wird.

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Der zweite baden-württembergisch registrierte Prämienhengst kommt aus dem Springlot: Der in auffälliger Farbgebung aufgemachte Sohn des Comme il faut-Carano aus der Zucht und ausgestellt durch die PBM Pfefferle GmbH. Sportkommissar (Springen) Andy Witzemann lobte den Hengst als hochmodernen Sportler, ein leichtes Pferd in dem man viele guten Seitens eines Vaters klar erkennen könnte. Der Hengst bestach laut Witzemann mit viel Technik und Übersicht in der Freispringgasse und ließ eigentlich keine Schwächen aufblitzen.

Ebenso erfreulich aus baden-württembergischer Sicht: Wolfgang Reich aus Heidenheim durfte sich als Züchter und Aussteller über einen Prämienhengst freuen! Der hannoversch registrierte Sohn des Secret aus einer Dancier-Mutter zog die Gunst der Kommission auf sich. Schrödter lobte den lackschwarzen Hengst als Dressurpferd aller erster Güte, der nahezu perfekt angelegt ist. Besonders an der Longe beeindruckte der Hengst: geschlossen, ausbalanciert, immer hinten dran und immer sehr gut in der Anlehnung – hier viel es einem leicht sich den Hengst später unter dem Sattel vorzustellen. Neben den super schwungvollen Grundgangarten lobte Schrödter auch den ausgezeichneten Schritt des Hengstes.

Springsieger wurde der Sohn des James Blue-Cezaro aus der Zucht und Besitz von Volkmar und Heike Schadock stehend. Witzemann schwärmte beim Siegerhengst von einem leichten und modernen Pferd der immer durch den Körper arbeitete. Über dem Sprung hatte er kaum Grenzen nach oben, zeigte eine tolle Einstellung und dem Betrachter fiel es leicht, sich den Hengst unter dem Sattel vorzustellen.

Insgesamt wurden in München 21 Dressurhengste und 21 Springhengste gekört, davon sieben Prämienhengste im Dressurlot und sechs Hengste aus dem Springlot. Die weiteren Prämienhengste stammen ab von Alaba, Cabrio v. d. Heffinck, Cicero Z, Tangelo van de Zuuthoeve, Fürst Samarant (2x), Morricone I, Vaderland und nochmals Viva Gold.

Hier finden Sie die komplette Ergebnisliste.

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