Leipzig: Lea Sophia Gut gewinnt den „Goldenen Sattel“
Dass Lea Sophia Gut zu Deutschlands besten Nachwuchstalenten im Parcours gehört, ist nicht neu. Nun unterstrich die 20-jährige Amazone aus Biberbach an der Riß aber erneut ihr riesen Talent im Sattel. Im Rahmen der „PARTNER PFERD“ in Leipzig gewann Lea Sophia Gut den „Goldenen Sattel“, einer der wohl deutschlandweit wichtigsten Nachwuchsprüfungen. Reitlegende Hans Günter Winkler hatte die Nachwuchsprüfung ins Leben gerufen, seit 1986 wird der Sieger in einem Finale mit Pferdewechsel ermittelt. Neben Lea-Sophia Gut aus Baden-Württemberg, waren auch Tjade Carstensen aus Schleswig-Holstein, Lennard Runge aus Hannover und Max Paschertz aus dem Verband Weser-Ems von den Verantwortlichen nominiert worden. Johanna Beckmann rückte nach.
Im Finale von Leipzig erlaubte sich Lea Sophia Gut im Finale von Deutschlands besten U21-Reitern nur eine einzige Stange, begeisterte sonst mit echten Traumrunden und dementsprechenden Wertnoten. Für die Runde mit ihrem eigens mitgebrachten Cooper vergab die Jury bestehend aus Marco Kutscher, Stephan Richter, Stephan Hellwig und Otto Becker eine 8,9, noch besser sollte es mit den beiden Fremdpferden Calla Grande und Chardonnay laufen, hier vergaben die Richter die Noten 9,0 bzw. 9,2. Lediglich mit Szia erlaubte sich Gut einen Fehler, was im Endresultat eine 8,1 bedeutete. Mit 35,2 Punkten sicherte sich Lea Sophia Gut den Gesamtsieg vor der Konkurrenz. Silber gewann Lennard Runge mit 34, 9 Punkten, der auch Gut’s zehnjährigen bayerischen Wallach Cooper am besten vorgestellt hatte (9,1). Bronze ging an Johanna Beckmann mit 33,9 Punkten, vor Tjade Carstensen auf Rang vier mit 32,4 Punkten.
Den Siegern des Goldenen Sattel stehen meist große Karrieren im Parcours bevor, so beispielsweise Marcus Ehning, Daniel Deußer, Christian Ahlmann, Philipp Weishaupt, René Tebbel oder den Haßmann-Brüdern. Ob Gut den Pferden beruflich weiterhin treu bleiben oder nächstes Jahr studieren möchte, ließ sie im anschließenden Pressegespräch noch offen. Dort gab sie auch zu: "Ich war schon ein bisschen nervös. Es gab ein bisschen positive Anspannung. Als ich mit dem ersten Fremdpferd durch war, war ich entspannter." Gewohnt cool brachte Lea Sophia Gut den Sieg dennoch nach Hause. (akb)
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