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Freitag, 11.11.2022 um 13:59

Stuttgart: Die Dressurqueen siegt mit Abstand

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Heute sind auch die internationalen Dressurreiter mit dem Grand Prix der Weltcup Tour in das Stuttgarter Wochenende gestartet. Einmal mal mehr gab Isabell Werth, in Abwesenheit von starken internationalen Paaren, im Sattel ihres 12-jährigen WM-Partners DSP Quantaz den Ton an. Beim ersten Turnierstart zeigte sich der Wallach voll motiviert. Die Beiden punkteten in Isabell Werth`s Spezialität den Trabtraversalen, in ausdrucksstarken Passagen sowie gut zentrierten und fleißigen Piaffen. Der Schritt zeigte sich gelassen, jedoch mit keinem großen Übertritt. Trotzdem Quantaz besonders im Galopp gut „an“ war gelangen die Zweier- und Einerwechsel fehlerfrei und gut nach vorne gesprungen, was nicht zuletzt auch an Isabell Werths starker reiterlicher Einwirkung lag. Ein weiteres Highlight waren die top zentrierten Galopppirouetten. Nach einer tollen Piaffe auf der Schlussmittellinie nahm Isabell Werth grinsend eine leichte Stockung in der letzten Passage in Kauf. Die Erfolgsreiterin zeigte sich mit 77,2 Prozent und dem deutlichem Sieg in der Einlaufprüfung für die morgige Weltcup Kür hochzufrieden. Auf dem zweiten Platz folgten die Championatsdebütanten Ingrid Klimke und Franziskus FRH, welcher auch heute teilweise seine freche Seite durchblitzen ließ (74,3 Prozent). Auf gute Trabtraversalen folgte eine ordentliche Piaff Passage Tour, wobei man sich hier stets noch mehr Aktivität aus der Hinterhand wünschte. Im Galopp bildeten die Zweierwechsel und die erste Galopppirouette das Highlight. In den Einern schnaubte er mehrmals ab. Beim dritten Mal abschnauben ging die Konzentration verloren und der Hengst löste die letzten Einerwechsel nicht mehr aus. Auch in der zweiten Galopppirouette stand Franziskus nicht mehr ideal vor dem inneren Bein, wodurch der Hengst gegen Ende der Pirouette leicht überdrehte. Auf Platz drei rangierten Frederic Wandres und der zwölfjährige Wallach Bluetooth, welcher in diesem Jahr nochmal einen enormen Leistungsschub gemacht hat. Nach einem behutsamen Start in die Prüfung mit einer vorsichtigen Trabverstärkung sowie ordentlichen Trabtraversalen folgte eine gute Piaff Passage Tour. Doch auch Bluetooth könnte hier noch mehr aus der Hinterhand durchziehen. Besonders in der Piaffe kam er teilweise hinten etwas breit. Im Galopp verloren die Beiden dann mit Fehlern in den Zweierwechseln sowie einem nicht ganz idealen Durchsprung in der zweiten Galopppirouette wertvolle Punkte. Am Ende standen dennoch gute 74,1 Prozent auf der Ergebnistafel.

Benjamin Werndl und Dorothee Schneider folgten auf Platz vier (73,8 Prozent) und fünf (73 Prozent). Die Beiden trennten nur wenige Punkte und hatten beide einige Höhepunkte, aber auch Schwächen in ihren Prüfungen. Benjamin Werndl verlor mit seinem routinierten Daily mirror besonders in den Piaffen wertvolle Punkte, als der Wallach nicht richtig den Takt fand. Auch im Galopp stand er in den Galopppirouetten nicht  ideal vor dem inneren Bein, wodurch der Durchsprung verloren ging. Dorothee Schneider und ihr Faustus verloren u.a. durch Fehler in den Zweierwechseln Punkte. Auf dem sechsten Platz folgte die WM-Bronzemedaillengewinnerin Dinja van Liere, die heute nicht im Sattel ihres WM Partners saß. Vielmehr setzt sie in Stuttgart auf ihre Nachwuchshoffnung Hartsuijker, ein sympathischer und kompakter Wallach. Die beiden zeigten schon sehr schöne Phasen und mit mehr Routine und Kraft könnte sich hier ein neues Championatspferd für van Liere entwickeln. Jessica von Bredow-Werndl und ihr Ferdinand durften sich bei ihrem ersten gemeinsamen Start nach der Babypause über 72,5 Prozent und Platz sieben freuen. Der 13-jährige Wallach fand heute noch nicht zur optimalen Konzentration. So standen neben tollen Galopppirouetten und ausdrucksvollen Passagen, Fehler in den Zweierwechseln und teilweise ungleichmäßige Piaffen. (msb)

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