Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Donnerstag, 10.11.2022 um 16:10

Sensation: Treffinger gewinnt das iWest-Finale

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Er blickte einige Sekunden lang hinauf zum Hallendach, dann reckte er die Faust in die Luft. Diese Art der Freude ist mittlerweile ein Markenzeichen des baden-württembergischen Dressur-Nachwuchsstars Moritz Treffinger. Der Triumph war verdient. Sensationell siegte der 19-jährige Treffinger am Donnerstag im Finale des iWest-Dressurcups in der Schleyer-Halle.

Der frühere dreifache Pony-Europameister ist auf bestem Wege, wieder in ähnlicher Weise zum Popstar der Dressurszene zu werden wie zu seiner Ponyzeit. Das iWest-Finale im Sattel seines neunjährigen Rappen „Schnappi“ (mit bürgerlichem Namen Superstition OLD) ritt er mit 75,425 Prozent der Punkte sogar deutlich voran. Alle fünf Richter sahen ihn vorne, in der B-Note kam er nahe an die 80 Prozent heran. Auch zwei unfreiwillig eingeschlichene Einerwechsel konnten den Sieg nicht schmälern. Die Kür war von hoher Präzision und Lektionensicherheit geprägt, sowie von einer perfekt konstanten leichten Anlehnung und vom tiefen und eleganten Sitz des Reiters.

Treffinger war der jüngste Teilnehmer im Feld und der einzige männliche Reiter – sein bislang größter Erfolg im Großpferdesattel auf dem baden-württembergischen Top-Turnier ist umso bemerkenswerter, weil der Junge Reiter seit Sommer 2021 im Clinch liegt mit seinem Landesverband. Im Landeskader taucht sein Name aktuell nicht auf.

Mit einer reiterlichen Meisterleistung fing Treffinger im Finale die favorisierte Bayerin Yara Reichert ab, die mit dem Fuchshengst Springbank sicher das beste Pferd in der Prüfung vorstellte. Auf Rang drei landete Vorjahressiegerin Ann-Katrin Lindner auf ihrem kompakten Fuchs Dr. Mops. Erfreulich verbesserte sich auch Karen Welz, die für Pforzheim startet, auf der hübschen Stute Sidney. Starke Leistungen zeigten auch Dr. Julia Becker im Sattel ihres Rappen San Gennaro sowie bei ihrer Schleyerhallen-Premiere Sabrina Linsenmaier von der Ostalb auf ihrem Württemberger Hengst und früheren Landeschampion FBW Fiorenzo (rok/Foto: Julia Waldenmaier)

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
×
Reiterjournal Special

Warte mal kurz...

Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.

gleich gehts weiter...