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Mittwoch, 09.11.2022 um 15:18

Maxi ist die Größte

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die Jüngsten werden die Besten sein: Maximiliane Fimpel hat mit ihren zwölf Jahren in Stuttgart das Finale des Nürnberger Burg Pokals der Junioren im Springen gewonnen – mit deutlichem Abstand. Sie war nicht nur im Feld der Finalisten die jüngste Teilnehmerin. Sie ist die jüngste Siegerin, seit es die Serie gibt!  

Im Stechen war die junge Oberschwäbin die einzige Reiterin, die s sich traute, so richtig auf Sieg zu reiten. Zuvor hatten die Teilnehmerinnen von den Stil-Anforderungen im Normalparcours den Schalter noch nicht richtig umgelegt. Aber Maxi Fimpel spielte ihre Routine als Bundeskader-Reiterin der Children ebenso aus wie jene wie ihres Pferdes: der 13-jährige Hannoveraner Pivot des Coeurs hatte unter Vater Jochen, einem Berufsreiter, schon S-Springen absolviert. So kam es, dass sie fast vier Sekunden schneller im Ziel war als ihre Kontrahenten. Die Familie freute sich riesig, wie sich Pferdeleute eben freuen können. Ins Finale war das furchtlose Mädchen sogar als Nachrückerin gelangt.

Insgesamt sechs Paare hatten sich mit Achter-Noten für das Stechen qualifiziert. Nach dem Nesthäkchen hatte nur noch Louisa Kölz auf ihrem Württemberger Quintinio die Chance auf einen Sieg. Aber sie kam an die Zeit der Siegerin bei Weitem nicht heran.

Zuvor hatte Therri Wagner aus Oberschwaben geführt. Im Sattel des Bayern Balou’s Bellissimio lieferte er sicher seine stärkste Runde dieses Jahres ab. Aber so schnell wie die Siegerin konnte er nicht reiten. Er landete auf Rang zwei vor Louisa Kölz. Dahinter rangierte Junioren-Landesmeisterin Lina Heinzler auf dem Holländer Intertoff, herzerreißend angefeuert von ihrem Trainer Sönke Aldinger und seiner Partnerin Alessi Reich.

Zwei Favoritinnen und die besten Stilistinnen der Prüfung, Cecilia Huttrop-Hage auf Sir Shutterfly Sein Sohn und Titelverteidigerin Greta Völker auf ihrer Victoria, agierten im Stechen zu vorsichtig, um vorne mitzumischen. Die unerschrockene Maxi zeigte ihnen, was man daraus machen kann.

Insgesamt  wurde von Fachleuten am Rande des Parcours bemängelt, dass die jungen „Nürnberger“ ohne jegliche Vorbereitungs- oder Einlaufprüfung gleich zur entscheidenden Runde einreiten mussten (rok/Foto: TomPics)

 

 

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