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Sonntag, 30.10.2022 um 11:38

DSP Reitpferdeauktion: Sehr gutes Auktionsergebnis

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Gestern Abend war es soweit: Die mit Spannung erwartete Kollektion der DSP-Reitpferdeauktion paradierte in der Marbacher Reithalle vor großem Publikum zur Auktion auf. Sowohl die Kunden vor Ort als auch am Telefon, sowie Bieter aus dem Internet hatten bei der Hybridauktion die Möglichkeit auf ihr Lieblingspferd zu bieten – und das taten sie kräftig.

Zur Preisspitze avancierte einer, der schon wenige Stunden zuvor die Blicke auf sich gezogen hatte: Der frisch gekürte Prämienhengst der vorangegangenen DSP-Sattelkörung Omega. Der Sohn des Springbank II-Krack C (Z.: A. van Erp, A.: Falk Gfrörer) begeisterte Körkommission und Kunden gleichermaßen durch seine Bewegungsqualität und seine tolle Rittigkeit. In einem spannenden Bieterduell schnellte der Preis nach oben, bis Hendrik Schulz-Rückamp den Hammer schließlich beim Spitzenpreis von 90.000 Euro fallen ließ. Der Hengst wird in fördernde Hände in Süddeutschland wechseln. Man darf gespannt sein, wann man ihn das nächste Mal bei einem öffentlichen Auftritt sehen wird.

Zweitteuerste Offerte des Abends war der zweite Prämienhengst der DSP-Sattelkörung: Blasius v. Benicio-Sarkozy aus dem Züchterhause Franz Galneder wurde für 54.000 Euro zugeschlagen. Als teuerstes Springpferd des Abends wechselte die dreijährige Kash Dream v. Zinedream-Kash de Prissey (Z.+A.: Diana Schmidt) den Besitzer. Das Zuschlagsgebot von 48.000 Euro kam in diesem Fall aus Mexiko.

In der Reitponykollektion war es der Siegerhengst Dorfrocker GE v. D-Gold AT-Dr. Watson (Z.: Reiner Bockholt, A.: Ponyzucht Hollenbach GbR) der zur Preisspitze avancierte. Der großgewachsene Schimmelhengst mit der enormen Bewegungsgüte war seinen neuen Besitzern 21.000 Euro wert.

 

Sowohl der Gesamtumsatz (954.000 Euro) als auch die Durchschnittspreise der Warmblüter (26.765 Euro) und Reitponys (14.667 Euro) konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Von den 37 zugeschlagenen Pferden blieb der größte Teil im Inland. Insgesamt fünf Pferde werden Deutschland verlassen und zukünftig in der Schweiz, in Dänemark, in Frankreich, in Mexiko und in Neuseeland ihren Hafer fressen. Das Fazit von Vermarktungsleiter Norbert Freistedt fällt positiv aus: „Mit unseren qualitätvollen Pferden konnten wir zahlreiche Stamm- und Neukunden für die DSP Reitpferdeauktion in Marbach begeistern. Besonders freut mich, dass wir trotz der wirtschaftlich angespannten Lage in allen Bereichen leichte Zuwächse verbucht haben. Mein Dank gilt neben den Kaufinteressenten besonders auch den Ausstellern, die uns ihre Pferde anvertraut haben, sowie nicht zuletzt auch meinem motivierten Team.“ (mst)

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