Marbacher Wochenende: Der Auftakt am Freitag
Heute war es soweit – der Startschuss für das Marbacher Wochenende 2022 ist gefallen! Den Anfang machten die Nachwuchspferde und auch die Nachwuchsreiter im Parcours.
Traditionell wird in Marbach das Finale des Gert Gussmann-Cups für vierjährige Deutsche Sportpferde ausgetragen. Sieben Paare konkurrierten heute in einer Dressurpferdeprüfung der Klasse A um den Sieg. Mit einer Wertnote von 8,3 hatte Ines Knoll im Sattel des Secret-Fürst Romancier-Sohns Secret Escape die Nase vorn. Der großrahmige Dunkelfuchs stammt aus der Zucht von Elmar Fideler und steht in Besitz der PBM Pfefferle GmbH. Highlight heute ganz klar: Die schwungvollen Gangarten. Den Arbeitstrab lobte Klaus Eikermann, der die Prüfung gemeinsam mit Ina-Katrin Schmid richtete, für die gute Schwungentfaltung bei sehr guter Mechanik und die ordentliche Rahmenerweiterung in der Trabverstärkung – 8,5. Die 8,5 gab es auch für den Schritt, der von gutem Vor- und Übertritt geprägt war. Lediglich die Anlehnung hätte man sich hier besser gewünscht, Secret Escape könnte mehr zur Hand hinziehen. Den Galopp bewerteten die Richter mit 8,0, da er sicher im bergauf vorgetragen war, lediglich das Sprunggelenk könnte noch mehr unter den Schwerpunkt repetieren. Aufgrund der guten Selbsthaltung, dem guten Seitenbild und der gehorsamen Vorstellung gab es für die Durchlässigkeit die 8,0 und für den Gesamteindruck die 8,5.
Rang zwei teilten sich mit einer Endnote von 8,0 gleich zwei Pferde. Zum einen Fürst Fabuloso v. Fürstenball-Alassio’s Boy (Z.: Anton Herre, B.: Sophia Deinböck), seines Zeichens amtierender Landes- und DSP-Champion, unter Christina Winkler und Doristo v. Durello-Pentagon’s Peron (Z.: Haupt- und Landgestüt Marbach) unter seiner Besitzerin Anna Riepl.
Zuchtvereinscup
Nicht um die Nachwuchspferde, sondern um den zweibeinigen Nachwuchs, ging es im Zuchtvereinscup. Startberechtigt waren hier junge Springreiter wobei Reiter, Eltern oder Pferdebesitzer Mitglied beim PZV Baden-Württemberg sein müssen oder deren Pferd/Pony von einem DSP-Verband registriert wurde oder deren Pony/Pferd eingetragene Zuchtstute oder Hengst beim Pferdezuchtverband Baden-Württemberg ist/war. 16 Paare gingen heute an den Start und zeigten ihr Können zunächst in einem Stilspringwettbewerb. Die fünf besten aus dem Umlauf, traten dann in einem Stechen auf Zeit gegeneinander an. Es siegte die für den Pferdezuchtverein Münsingen startende Greta Hövenmeyer auf der zehnjährigen Hannoveranerstute Chicceria v. Christ-Azarro (Z.: Kati Reinke, B.: Christopher Friedrich). Sie zeigte im Stechen eine blitzsaubere und schnelle Runde in 37,43 Sekunden. Rund eine halbe Sekunde nahm sie der Zweitplatzieren Helen Maier auf Raccardo v. Rashing Boy (Z.: Dietrich Scholz, B.: Sibylle Rapp) ab. Neben der Einzelwertung gab es auch noch eine Teamwertung – zugelassen waren pro Pferdezuchtverein drei Reiter. Hier siegte in der Gesamtwertung der Pferdezuchtverein Schwäbischer Wald mit Mara Sopfie Hoffer/Der kleine Spirit E, Mae Hoffer/Little Bubble B und Nicolai Waibel/Magic Star Light.
Morgen geht es bereits um 8.30 Uhr weiter, dann steht zunächst die Pflastermusterung der Sattelkörungs- und Ponyhengste auf dem Programm. mst
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