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Mittwoch, 26.10.2022 um 20:05

LK appelliert: Mehr für die Amateure tun

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die Stimmung war schon mal schlechter zwischen den Turnierveranstaltern im Land und der Landeskommission: fast drei Stunden lang haben am Mittwochabend die Vertreter der Turnierveranstalter und die Spitze der LK nicht nur die Terminplanung 2023 sondern auch aktuelle Themen besprochen. Landesverbandespräsident Klaus Dieterich brachte sich als Vereinsvorsitzender und Turnierleiter von Bietigheim-Bissingen erstmals in Personalunion ein.

Zunächst und allen Unkenrufen zum Trotz: Hiobsbotschaften seitens des LK-Vorsitzenden Frank Reutter und Geschäftsführerin Miriam Abel gab es nicht. Rund 450 Turniere sind für die Saison 2023 angemeldet. Das entspricht den Werten der Jahre vor Corona. Es geht also aufwärts, und das ist auch gut so. Denn Reutter verhehlte nicht dass die Zahl der Nennungen in der jetzt zu Ende gehenden Saison gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 deutlich rückläufig war. 33 Prozent betrug der Rückgang. In absoluten Zahlen: 155 000 Nennungen gegenüber 232 000 im Jahr 2019. „Aber nicht so negativ, wie wir es zwischenzeitlich befürchten mussten“, analysierte Reutter, der neben den Terminabsprachen weitere wichtige Veranstalterthemen ansprach.

Beispielsweise die Rolle der Amtstierärzte, die immer öfter – häufig von Tierschutzorganisationen alarmiert  - Turniere besuchen. Da war der Appell von Abel und Reutter klar: „Nehmen Sie die Leute an die Hand, zeigen Sie Ihnen, welche Maßnahmen Sie für den Tierschutz ergreifen.“ Unbedingt sei ein Kontakt mit dem Turniertierarzt ratsam.

Reutter, der auch Mitglied im DOKR-Vorstand ist, gab erste Einblicke in die neue LPO, die ab 2024 gelten wird. Diese, soviel sei jetzt schon klar, werde einen deutlichen Fokus auf die Amateure legen. Das liege absolut im Interesse des Sports, bekräftigte auch Klaus Dieterich. Frank Reutter appellierte an die Veranstalter, schon bei den Ausschreibungen die Amateure und Jugendliche stärker zu berücksichtigen. Falls Veranstalter die Gebührenordnung ausschöpfen, sollten sie das in den höheren Prüfungen umsetzen und bei den niederen Prüfungen die Nenngelder eher moderat lassen (ausführliche Berichte im nächsten Reiterjournal).     rok

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