Der „goldene“ Markus Schetter
Das Goldene Reitabzeichen zu verdienen ist für jeden Reiter ein besonderes Ereignis – für einen lupenreinen Amateur kann man einen solchen Erfolg gar nicht hoch genug bewerten. Markus Schetter aus Waiblingen hat es mit seinen aktuellen Erfolgen geschafft und gestern Abend in einer großen Feier von Frank Reutter und Verbandspräsidenten Klaus Dieterich das Goldene Reitabzeichen verliehen bekommen. Nach einem kleinen Film kam Markus Schetter flankiert von seinen engsten Wegbegleitern in die Halle, die mit über 100 geladenen Gästen über eine volle Tribüne und beste Stimmung verfügte. Es folgte eine Laudatio von keinem geringeren als dem Turnierleiter Gotthilf Riexinger, welcher die Anfänge und Erfolge von Markus Schetter Revue passieren ließ. Die Erfolge des erfolgreichen Unternehmers und Reitsport-Förderers verteilen sich auf die vergangenen elf Jahre, seinen ersten S-Sieg schaffte Schetter schon 2011 in Jettingen, damals mit seinem ersten S-Pferd Rhodon. Der wichtige Zwei-Sterne-Sieg gelang dann 2017 in Aulendorf, ebenso schon mit seinem immer noch aktuellen Erfolgspferd Dont stop moving, den er auch bei der Verleihung des Goldenen Reitabzeichens vorstellte. In seinem Sattel gehörte Schetter auch zu den Finalisten des IWEST-Cups in Stuttgart. Mit dem Lusitano Dirigivel kann Schetter auch Drei-Sterne-Platzierungen aufweisen. „Ich bin unglaublich stolz und dankbar. Mein großer Dank geht an all meine Pferde und natürlich meine Familie“, beschrieb Markus Schetter bei der Verleihung. Markus Schetter, der Mitglied im baden-württembergischen Dressurausschuss ist, ist von Reitern umgeben. Auch seine Frau Andrea reitet S-Dressuren, seine Schwester Karen Tebar ist für Frankreich schon Olympische Spiele geritten. Vater Willy ist der Grandseigneur der baden-württembergischen Dressurszene. Natürlich waren bei der Verleihung des Goldenen Reitabzeichen alle dabei und die ein oder andere Träne floss auch. (msb)
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