Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Montag, 03.10.2022 um 09:38

Gut Moos – Turnier an der Grenze

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Das ist echt grenz-wertig: In Baden-Württemberg und Bayern gibt es ein neues Dressurturnier. Gleichzeitig. Und das geht so: Das Gut Moos, ein großer Ausbildungs- und Pensionstall in Geroldshausen, liegt im unterfränkischen Landkreis Würzburg (bekanntlich Bayern). Aber nur wenige Kilometer von der baden-württembergischen entfernt. Der Einzugsbereich betrifft Reiter und Pferdebesitzer aus beiden Bundesländern. Die nordbadische Stadt Lauda-Königshofen liegt wenige Kilometer entfernt.

Die Grenzgegend ist übrigens eine Pferderegion. Auch der Ausbildungsstall Horler in Röttingen und das Gestüt Galmbacher liegen dort.

Seit einigen Jahren ist Jana Vath Dressurausbilderin auf Gut Moos, zuvor war sie Bereiterin an baden-württembergischen Ställen, unter anderem in Göppingen. So kam es, dass der baden-württembergische Reiterverein PSZV Tauber-Franken seinen Sitz im bayerischen Geroldshausen hat – außergewöhnlich, aber machbar, wenn die Verbände flexibel sind.

Das waren sie hier und so genehmigte die baden-württembergische LK ein Turnier auf bayerischem Boden. Jana Vath, die auch Turnierleiterin ist, war selbst überrascht, dass es so einfach geht.

Am Wochenende – leider verregnet wie fast überall – fand nun die Turnierpremiere statt. Übrigens auch mit baden-württembergischer Präsenz am Richtertisch:  Frank Uhde und Jörg Beerhenke widmeten sich der S-Dressur gemeinsam mit Irmlind Hannappel (aus Hessen). Den Sieg sicherte sich wieder einmal Ann-Cathrin Rieg, Baden-Württembergs führende Ponyausbilderin, diesmal mit dem erst siebenjährigen New Lord. Es war der erste S-Sieg des Nagano-Sohns und fiel mit über 69 Prozent der Punkte sogar deutlich aus. „Anci“ Rieg reitet dieses Jahr auf einer Erfolgswelle. Auch die Platzierung war dem Grenz-Turnier würdig. Schwaben und Bayern wechselten sich ab. Auf Platz zwei rangierte Sofie Stollberger von der bayerischen RSG Uranus Remlingen auf Choco Jumbo, auf Rang drei folgte Katharina Bayer (!) aus dem württembergischen Urspring im Sattel des Württembergers San-Amor aus der Zucht von Hans Claus.

Die Premiere, so Jana Vath, ist geglückt. Beide Bundesländer haben ein neues Dressurturnier – reiterlich geteilt.  (rok/Foto: privat)

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
×
Reiterjournal Special

Warte mal kurz...

Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.

gleich gehts weiter...