Deutschland auf Platz sieben im Nationenpreis-Finale in Barcelona
Nach dem fünften Platz im ersten Umlauf am Donnerstag lief es für das deutsche Team auch am Sonntag im Finale des Nationenpreises nicht rund: Zwei Stangen fielen bei Jana Wargers und ihrem in Heidenheim von Ralf Pawlowski gezogenen Limbridge sowie bei André Thieme und seiner Chakaria. Jeweils einen Abwurf mussten Christian Kukuk mit dem belgischen Hengst Mumbai (v. Diamant de Semilly) sowie Janne Friederike Meyer-Zimmermann und der belgische Plot Blue-Sohn Messi van’T Ruytershof hinnehmen. Auch Großbritannien und Spanien hatten in Summe 16 Fehlerpunkte auf dem Konto, waren aber schneller unterwegs gewesen im Parcours. Bundestrainer Otto Becker zeigte sich sehr enttäuscht: „Das hatten wir uns anders vorgestellt. Uns fehlten die Nullrunden, die braucht man eben. Alle Reiter und Pferde waren gut drauf, jeder hat sein Bestes gegeben, wir müssen aber noch besser werden. Unsere Nationenpreissaison war gut, entsprechend groß ist jetzt unsere Enttäuschung.“
Belgien hatte schließlich die Nase vorn. Das Team von Nationaltrainer Peter Weinberg, bestehend aus Koen Vereecke, Jerome Guery, Thomas Gilles und Gregory Wathelet, holte sich mit blütenweißer Weste den Sieg vor Frankreich, für die ein Abwurf zählte. Die Schweizer wurden Dritte vor den Vorjahressiegern aus den Niederlanden. Die Iren wurden Achter. (mj)
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