Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Samstag, 01.10.2022 um 18:39

Albführen: Richard Vogel trotzt dem Regen siegt im Championat

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die Albführen Country Classics feierten am Turnier-Samstag ihren ersten sportlichen Höhepunkt. Das Championat der Südbadischen Wirtschaft, ausgetragen in einem Fehler-Zeit-Springen über 1,45 Meter, versprach spannend zu werden. 51 Paare gingen an den Start, genau alle 13 Platzierten blieben ohne Fehler. Den Sieg nahm Richard Vogel mit nach Hause. Der 25-jährige Springausbilder vom Hofgut Dagobertshausen hatte im Sattel der fantastisch aufgelegten Looping Luna eine wahre Bilderbuchrunde in die Bahn gezaubert. Trotz der anhaltenden starken Regenfälle sprang die erst achtjährige Hannoveraner Tochter des Lord Fauntleroy hervorragend und spielte nur so mit den Abmessungen. Vogel hatte bereits zu Beginn der Prüfung eine starke Messlatte gelegt. Mit dem Holsteiner Caracho (Foto) sollte der Seriensieger letztendlich Dritter werden. Dazwischen schob sich Hans-Dieter Dreher mit dem Franzosen-Wallach Vestmalle Des Cotis auf Rang zwei. Baden-Württembergs Springreiter präsentierten sich stark, so wurden Sönke Aldinger und seine Marie-Luise Vierte, Alexander Schill und Chelsea Gravelotte Fünfte. Markus Kölz und Dornadello sprangen nach einer tadellosen Runde auf Platz sieben, ebenso Lea Sophia Gut mit dem Holsteiner Schimmelwallach Con Calma auf Rang zehn.

Zum Turniersamstag zog Albführen-Geschäftsführer Kai Huttrop-Hage ein positives Fazit. Besonders freute sich die Turnierleitung über die proppenvolle Starterfelder, die bis auf den letzten Platz belegt seien. Lediglich die Pony-Tour hatte man aufgrund zu weniger Nennungen absagen müssen, was aber sicherlich an den parallel in Fußgönnheim stattfindenden Süddeutschen Ponymeisterschaften sowie dem internationalen Turnier in Lamprechtshausen mit Pony-Prüfungen zusammenhängt. Ursprünglich hatte das Albführen-Team mit viereinhalb Turniertagen gerechnet, da man aber auch zahlreiche Gäste aus dem benachbarten Ausland begrüßte und hier der 03. Oktober natürlich kein Feiertag ist, wurde das Programm auf dreieinhalb Turniertage zusammengeschoben. Aus Zeitgründen hatte man so auch das Finale der Bambini-Tour auf einen extra Reiter-Tag am vorherigen Wochenende ausgelagert, was der Stimmung der Jüngsten im Bunde keinen Abbruch tat. Erstmalig finden in diesem Jahr die Albführen Country Classics am ersten Oktober-Wochenende statt, sonst hatte man das internationale Turnier stets bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen im Juli zelebriert. Die Terminverschiebung hatte dabei einen eher ungewöhnlichen Grund. Das malerische Gestüt wird gerne als Hochzeit-Location genutzt. Da aufgrund der Corona-Pandemie zahlreiche Feierlichkeiten aufgeschoben werden musste, waren die „Sommerwochenenden in diesem Jahr schneller ausgebucht, als wir ein Turnier planen konnten.“ schmunzelte Kai Huttrop-Hage am Rande des Parcours. „Wir hatten uns natürlich ein goldenes Oktober-Wochenende gewünscht, das hat nicht geklappt. Dieses miese Wetter hat keiner verdient, vor allem nicht unsere fleißige Albführener Mannschaft.“ resümierte der Turnierleiter im Gespräch mit dem Reiterjournal weiter. Für das Team im Hintergrund seien die starken Regenfälle mit enormem Mehraufwand verbunden. Beispielsweise hätten seine Mitarbeiter geholfen alle LKWs zu Turnierbeginn zu entladen, standen dabei stundenlang in der Kälte und kniehoch im Matsch. „Das war wirklich unglaublich zu sehen!“ dankte Huttrop-Hage seinem engagierten Team. Man versuche es mit Humor zu nehmen, schließlich seien trotz der anhaltenden Regenfälle mehr Zuschauer als erwartet vor Ort. „Eins kann ich schon heute allen versprechen“ gab Kai Huttrop-Hage die Richtlinie für 2023 vor, „im Oktober machen wir das nie wieder, wir gehen auf jeden Fall wieder in den Sommer!“. (akb)

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
×
Reiterjournal Special

Warte mal kurz...

Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.

gleich gehts weiter...