Albführen: Starke Amazonen aus dem Ländle punkten
Der heutige Vormittag der Albführen Country Classics wurde von starken Amazonen aus dem Ländle geprägt. Bei der ersten Prüfung des Tages, einem 1,40 Meter-Springen nach Fehler und Zeit, siegte Alia Knack mit ihrem Oldenburger Wallach Campari. Die 19-jährige Springreiterin aus Boll verwies mit einer fehlerfreien Runde in 58.98 Sekunden hauchdünn Lucas Wenz mit der erst achtjährigen KWPN-Stute Jegonda auf Rang zwei, der Sersheimer hatte im Sattel der Zirocco Blue-Tochter mit 59.09 Sekunden lediglich einen Augenaufschlag länger zum Überqueren der Ziellinie benötigt. Das Spitzen-Trio von Baden-Württembergs „jungen Wilden“ machte Lea Sophia Gut komplett. Nach bereits starken Runden zum Auftakt pilotierte die 20-jährige Rekord-Landesmeisterin den Bayern-Wallach Horse Gym’s Landinos erneut in die Platzierung, dieses Mal wurden die beiden Dritte. Auch die nachfolgenden Schleifen blieben im Ländle. So durfte sich Markus Kölz über Rang vier mit SG’s Air Pilot freuen, Adrian Schmid und Deva v. Schloesslihof wurden Fünfte. Lucas Wenz steuerte Zweitpferd Pokerface BL zudem auf Rang sechs.
Ähnliches Bild auch in der Gold-Tour der Amateure. Als letzte Starterin hatte Lisa Schill-Huber mit ihrer Holsteiner Stute Chimney Sweep den Sieg geholt. Die Landesmeisterin hatte der Konkurrenz zum Abschluss der Prüfung fast zwei Sekunden abgenommen, dabei hatte Schill-Huber mit ihrer Calato-Nachkommin gar nicht übertrieben schnell ausgesehen. Trotz des Regens hatte die Südbadenerin die Wendungen äußerst geschickt genommen und so den Unterschied gemacht. Große Freude auch auf Rang zwei: Sabine Dunkes aus Köngen hatte nach einer kämpferischen Runde zunächst in Führung gelegen. Ihre Holsteiner Stute Florenz I sprang heute hervorragend, den zweiten Platz hatte sich das Duo redlich verdient. Zum Auftakt hatte Cecilia Huttrop-Hage beim Heimspiel mit ihrem Holsteiner Wallach Due-Diligence und einer tadellosen Nullrunde vorgelegt, welche letztendlich mit Platz fünf belohnt wurde. In der Silber-Tour der Amateure durfte sich Sylvia Dreher vom Dreiländereck über den Sieg mit der zwölfjährigen Famira freuen über 1,25 Meter. Sie hatte den Schweizer Peter Aregger mit dem hierzulande unter Hansi Dreher bekannten Nadal Z auf den zweiten Platz verwiesen. In der Amateur-Tour über 1,15 Meter blieb der Sieg ebenfalls im schwarz-gelben Lager: Mia Cara Brugger, selbst erst zwölf Jahre jung, führte Barry Brown Escaille souverän zum Sieg. (akb)
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