Jana Wargers und die deutsche Equipe auf Platz fünf beim Nationenpreis in Barcelona - Quali für das große Finale geglückt
Am letzten Sprung fiel die Stange: Ein Abwurf musste Jana Wargers mit ihrem Holsteiner Limbridge v. Limbus aus der Zucht des Heidenheimers Ralf Pawlowski im ersten Umlauf des Nationenpreis-Finales in Barcelona in Kauf nehmen. Auch bei Christian Kukuk und Janne Friederike Meyer-Zimmermann fiel eine Stange. Nur André Thieme blieb fehlerfrei. Ein fünfter Platz reicht für den Einzug ins große Finale am Sonntag.
Deutschland begann vielversprechend mit einer fehlerfreien Runde von André Thieme, amtierender Europameister, im Sattel seiner in Brandenburg-Anhalt gezogenen Stute DSP Chakaria v. Chap. Doch es sollte die einzige für das Team bleiben. Vor der Schlussreiterin Janne Friederike Meyer-Zimmermann und dem belgischen Plot Blue-Sohn Messi van’T Ruytershof rangierte Deutschland mit Irland an zweiter Stelle. Aber auch Janne Meyer hatte einen Abwurf - acht Fehlerpunkte zählten für die Equipe.
Ohne Fehl und Tadel waren die Franzosen. Simon Delestre, Kevin Staut, Julien Epaillard und Frederic Cottard blieben allesamt fehlerfrei und übernahmen die Führung. Auf dem zweiten Rang landeten die Iren, die den ersten Umlauf mit vier Fehlerpunkten beendeten. Die Spanier teilten sich den dritten Platz mit den Belgiern (beide fünf Fehlerpunkte). Gleich drei Nationen sprangen mit acht Fehlerpunkten auf Rang fünf: Neben Deutschland sind dies die Schweiz und die Niederlande. Gerade noch ins große Finale am Sonntag reingerutscht sind die Briten mit zwölf Strafpunkten. Sie hatten die bessere Zeit als die Brasilianer. Das große Finale beginnt am Sonntag um 15 Uhr und wird auf clip my horse live übertragen.
54 Paare waren im ersten Umlauf gestartet. Die besten acht Equipen sicherten sich das Ticket für das große, mit 1,25 Millionen Euro dotierte Finale am Sonntag, die übrigen sechs Mannschaften kämpfen im B-Finale, als Challenge-Cup bezeichnet, am Samstagabend um 300.000 Euro. (mj)
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