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Samstag, 24.09.2022 um 21:33

Ludwigsburg: Isabell Werth gewinnt die Kür mit ihrem Emilio

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Vorbereitungszeit außerhalb des Vierecks? Das findet Emilio eher überflüssig und macht das mit ein, zwei Bocksprüngen deutlich. In Wohnungsnot gerät Isabell Werth dadurch schon lange nicht mehr, sie grinst belustigt und klopft den Braunen beschwichtigend am Hals. Jetzt geht’s los. Italienische Klänge, direkt nach dem Grüßen eine Piaff-Pirouette auf der Mittellinie. Bei der folgenden anspruchsvollen Choreographie, für die zweimal die 9,5 im Protokoll steht, konzentriert sich der 16-jährige Westfale voll auf seine Reiterin. Aus dem starken Trab geht es in die nächste Piaff-Pirouette, daraus in die Passage, als Traversale angelegt. Mit diesen Lektionen beendet Isabell Werth auch ihre Kür, sie weiß die Stärken des Ehrenpreis-Sohnes voll auszuspielen: 84,125 Prozent und der Sieg.

Zweiter wurde Benjamin Werndl mit seinem 18-jährigen Westfalen Daily Mirror aka Ken. Auch dieser Wallach weiß sich unter Flutlicht vor dem beleuchteten Schloss Monrepos zu präsentieren. Sein Reiter hatte die bekannte Kür zu afrikanischen Klängen ausgewählt und ließ seinen Rappen glänzen. Nach der Grußaufstellung in die Galopp-Pirouette, danach rhythmische Zweierwechsel auf gebogener Linie. Mindestens 19 flüssige Einerwechsel und ein raumgreifender starker Schritt setzten weitere Höhepunkte, ebenso die sehr gesetzten Galopp-Pirouetten: 82,155 Prozent.

Platz drei ging an Dorothee Schneider, die mit dem zwölfjährigen Württemberger First Romance dessen allererste Kür ritt. Einmal habe sie die Kür zu Klängen von Joe Cocker geübt. Flutlicht kenne der Fürst Romancier-Sohn ebenfalls nicht, aber „Mut zur Lücke“. Die Choreographie sparte trotzdem nicht mit Anspruch: Piaff-Pirouette, daraus in weit kreuzende Traversalen zu „Leave your head on“. Vor den gleichmäßigen Passagen und kraftvollen Galopp-Pirouetten konnte man allerdings den Hut ziehen: 80,435 Prozent gab es schließlich.

Vierter wurde der vom Publikum mit über 82 Prozent bewertete Patrik Kittel im Sattel seiner Nachwuchshoffnung, der zehnjährigen Westfälin Forever Young Hrh. Von den Richtern gab es 80,390 Prozent für sehr elastische Traversalen in der Passage geritten und kraftvollen Galopp-Pirouetten zu rockigen Klängen von Billy Idol.

Platz fünf für Lisa-Marie Klössinger und ihren 17-jährigen Württemberger FBW Daktari. Zu Dschungelbuch-Musik zeigte sie flüssige Zweierwechsel, die in Einerwechsel auf gebogener Linie mündeten. Sehr gleichmäßige Piaffen und Passagen, die letzte Mittellinie mit einer einhändig gerittenen Passage: 76,845 Prozent. (mj)

 

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