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Samstag, 24.09.2022 um 15:36

Walldorf: eine Überraschungssiegerin und ein Wiederholungstäter

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Beim großen Dressurturnier gab es heute die ersten zwei S-Sieger. Dabei handelt es sich um einen „Wiederholungstäter“ und eine Überraschungssiegerin. Den Anfang machten die Ü30-Amateurreiter, welche in Walldorf gleich zwei „eigene“ Prüfungen erhalten. Leider wurde diese besondere Ausschreibung nicht allzu gut angenommen, so dass die heutige S-Dressur nur aus elf Teilnehmern bestand. Den Sieg sicherte sich Susanne Eigenseher mit ihrem eleganten Leonel. Die Beiden punkteten sich mit einer guten Anlehnung, einem sympathischen Grundschwung im Trab sowie fehlerfreie Serienwechsel zu 66,9 Prozent. In den Seitengängen wäre noch mehr Stellung und Biegung wünschenswert. Zudem verlor das Siegerpaar besonders in den Galopppirouetten wertvolle Punkte, als der neunjährige Württemberger (Z.: Manfred Berreth) nicht immer ganz gleichmäßig durchsprang. Auf Platz zwei setzte sich die für den gastgebenden Verein startende Michaela Saalow mit ihrer Sushaunna und 66,7 Prozent. Für sie war es, wie auch für die Siegerin, der größte Erfolg in dieser Saison. Auf Rang drei und vier folgten Nadine Karolin Kurz und Janina Düsterdiek.

In der zweiten (offenen) S-Dressur setzte Jerome Schaack mit dem 14-jährigen Happy Harley an die Spitze. Das routinierte Paar siegte in den letzten Wochen schon mehrfach in S Dressuren. Heute wurde ihre Vorstellung mit 69,7 Prozent belohnt. Highlights ihrer Vorstellung waren eine sehr dynamische und frische Trabtour sowie fehlerfreie und ausdrucksvolle Serienwechsel. In der ersten Galopppirouette hätte der Wallach mehr Last aufnehmen und durchspringen können. Die zweite Pirouette zeigte sich verbessert. Auf Rang zwei setzte sich ein Gast aus Rheinland-Pfalz. Alisha Zimmer und ihr Sympatico durften sich mit 69,3 Prozent über die silberne Schleife freuen. Saskia Löwel und ihre Fürstenballerina Live überzeugten heute einmal mehr und sicherten sich mit 68,6 Prozent den dritten Platz. Die Bewertung dieses Paars differenzierte sich von Platz eins bis fünf. Auf Platz vier und fünf folgten Felicitas Beck mit Faido sowie Anna-Louisa Fuchs mit Divino Negro, für welchen es der erste Start in der schweren Klasse war. Katharina Sieger mit Q Silberraster‘s Quaterback, Felicitas Beck mit Gandria und Christiane Bader mit Sir Admiral from Schneider durften sich ebenso über eine Platzierung freuen. (msb)

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