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Samstag, 03.09.2022 um 17:03

Bundeschampionate: Anna-Lisa Stotmeister und ihr Musterschüler auf großer Bühne

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die Altersklasse der siebenjährigen Dressurpferde ist in diesem Jahr neu auf den Warendorfer Bundeschampionaten. Zwei Dressurpferdeprüfungen der Klasse S müssen dafür bewältigt werden, es gibt sowohl die aus Reitpferde- und Dressurpferdeprüfungen bis Klasse M bekannten Einzelnoten, aber auch eine Technik-Note in Prozent, wie aus einer regulären Dressurprüfung der Klasse S. Daraus errechnet sich eine weitere Prozentzahl, die über den Sieg entscheidet. Das neue Angebot in Warendorf nutzten auch zwei Paare aus Baden-Württemberg. Zum einen war das Anna-Lisa Stotmeister aus Allensbach mit ihrem Hannoveraner Best of Bond. „Ich wollte mein Pferd einfach in der bestmöglichen Weise in seinen Möglichkeiten präsentieren.“ machte Anna-Lisa Stotmeister ihre Ambitionen für die Woche klar. Das gelang Stotmeister mehr als gut: Mit einer Endnote von 76,594 Prozent platzierte die Dressurreiterin den Sohn des Bordeaux auf Rang drei der zweiten Abteilung in der Finalqualifikation.

Best of Bond und seine Besitzerin kennen sich schon lange. Den Hannoveraner lernte Stotmeister im zarten Alter von drei Jahren kennen im Rahmen der Verdener Auktion. Es funkte direkt auf der Stallgasse und auch beim Probereiten lief alles direkt wie am Schnürchen, erzählt Stotmeister wenn sie sich zurück erinnert. Umso größer war auch die Freude über den geglückten Zuschlag auf der Auktion. Im Spätsommer 2019 ging das Paar erste Reitpferdeprüfungen, 2020 folgten Platzierungen in Dressurpferdeprüfungen der Klassen A und L, 2021 dann auch auf M-Niveau. Den größten Sprung hat Best of Bond vom letzten Jahr auf dieses gemacht. „Er hat sich nicht nur körperlich entwickelt, sondern ist auch mental ungemein stärker geworden.“ War der Rappe als Jungpferd gerne noch etwas skeptisch, tritt Best of Bond zwischenzeitlich deutlich selbstbewusster auf. „Ich nenne ihn immer meinen Musterschüler, er lernt so schnell. Wenn man es ihm ein Mal gezeigt hat, kann er es.“ So ging es Anna-Lisa Stotmeister zum Beispiel auch als sie dem Rappen die fliegenden Galoppwechsel beibrachte, wie sie erzählt. Diese zählen nun zu seinen Stärken, aber auch die Verstärkungen in Trab und Galopp. Das bescheinigte ihr nun auch Dressur-Experte Dr. Dietrich Plewa, der heute das Kommentieren im Finale der siebenjährigen Dressurpferde übernahm.

Plewa sprach von einem ausgesprochen sympathischen Dressurpferd, welches nicht nur in der äußerlichen Erscheinung etwas her macht, sondern auch von seiner Grundqualität und seiner Einstellung. Trab und Schritt bewertete die Jury mit 8,5, Galopp und Ausbildung mit 8,0. Da das Pferd verstand seine Grundqualität zur Geltung zu bringen, honorierte das Richter-Gremium den Gesamteindruck wiederum mit einer 8,5. Das machte für die Grundqualität summa summarum eine 8,3. Die Technik wurde in der Prüfung heute mit 72,435 Prozent bewertet, was in der Endabrechnung 77,717 Prozent machte und damit Rang fünf bedeutete. Best of Bond ist auf dem Hirtenhof in Aach beheimatet. In naher Zukunft möchte Anna-Lisa Stotmeister hier einen Stalltrakt pachten um noch mehr Pferde ausbilden zu können. Best of Bond soll bei ihr bleiben, sie möchte ihn bis in den Grand Prix-Sport fördern und dann sehen wie er sich weiterentwickelt.

Auch Baden-Württembergs zweites Paar wusste im Warendorfer Viereck zu überzeugen. Mit 77,692 Prozent setzten sich die Silbermedaillengewinner der letztjährigen Bundeschampionate, Carina Harnisch und DSP Sheldon Cooper, auf Rang sechs. Der großrahmige Nachkomme des Sezuan konnte sich zum Vortag nochmals steigern. Ein Fehler in den Dreier-Wechseln verhinderte allerdings eine Treppchen-Platzierung. "Dieser ärgerliche große Patzer in den 3ern geht voll auf mich!" resümierte Harnisch im Anschluss auf ihrem Instagram-Kanal. (akb)

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