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Donnerstag, 25.08.2022 um 19:36

Der 65. Riedlinger Fohlenmarkt lockt die Zuschauer in Scharen

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Heute war es wieder soweit: Der traditionelle Riedlinger Fohlenmarkt stand auf dem Programm und lockte die Besucher in Scharen an. Morgens vor der Präsentation der Auktionsfohlen, bildete sich am Eingang eine lange Schlange, sodass der Beginn um 15 Minuten nach hinten verschoben werden musste, um allen Besuchern die Möglichkeit zu bieten, die Fohlen in Ruhe in Augenschein nehmen zu können. Besonders erfreulich zu sehen war, dass viele Familien mit Kindern den Weg nach Riedlingen gefunden hatten. Für die Jüngsten wurde u.a. Ponyreiten angeboten, aber auch die Fohlen zogen natürlich die Blicke der Kids auf sich.
Schon die Präsentation am Vormittag machte Lust auf mehr. Die Qualität der Fohlen war sehr gut und alle Kandidaten wurden bestens in Szene gesetzt, wieder einmal mit der tatkräftigen Unterstützung der fleißigen Jungzüchter. Am Nachmittag kamen schließlich 49 Fohlen (4 Ausfälle) unter den Hammer von Hendrik Schulze-Rückamp. Wie schon in den letzten Jahren, wurde die Auktion im Hybrid-Format abgehalten, Gebote waren demnach vor Ort, am Telefon oder online möglich.
Auf die Preisspitze musste man ziemlich lang warten. Mit der Kopfnummer 42 trabte der auf den passenden Namen getaufte "The Winner" ins Auktionsrondell. Der Sohn des Tobago Z aus der Quirevella v. Quidam de Revel (Z.+B.: ZG Annette Hynek und Michael Hynek) vereint feinste Spitzenspringgenetik in seinem Pedrigree und zog sofort die Bietergunst auf sich. Bei 17.500 Euro fiel schließlich der Hammer - das Hengstfohlen ist künftig in einem renomierten Springstall in Balingen daheim. Zum teuersten Dressurfohlen avancierte ein lackschwarzer Sohn des Iowa Gold-San Amour I. "Indiana Jones" stammt aus der erfolgsverwöhnten Stamm der Candlelight S v. Cabaret, den Züchter Georg Johannes Ederle pflegt. Der Hengstanwärter wurde für 14.000 Euro zugeschlagen.
Zum Riedlinger Lot gehörten auch in diesem Jahr fünf Ponyfohlen. Gleich zwei von ihnen wurden für 8.000 Euro zugeschlagen. Zum einen der Sohn des FS Champion de Luxe-Marsvogel xx aus der Zucht von Gisa Barthel und zum anderen die Tochter des Reitland's Diamonds Gold-Champion aus der Zucht von Josef Lutz.
Am Ende konnte man sich über eine Verkaufsquote von 90% freuen! Die Warmblüter brachten insgesamt einen Umsatz von 386.000 Euro bei einem Durchschnittspreis von 8.773 Euro (2021: 9.100 Euro), für ein Reitponyfohlen musste man im Durchschnitt 6.350 Euro anlegen. Vermarktungsleiter Norbert Freistedt zeigte sich nach der Auktion sowohl mit dem sehr guten Verkauf der Reitponyfohlen, als auch mit den DSP-Fohlen zufrieden. Der leicht gesunkene Durchschnittspreis lässt sich mit dem fehlenden "Ausreißer nach oben" erklären - zum Vergleich, letztes Jahr brachte allein die Preisspitze 42.000 Euro. "Ich halte es eigentlich für positiv, wenn die Zuschlagspreise gleichmäßiger verteilt sind, so haben am Ende mehr Züchter etwas davon," so Freistedt. Der Riedlinger Fohlenmarkt hat sich einmal mehr als eine sehr gute Verkaufsplattform für die Züchterschaft erwiesen. Sowohl Stammkunden, wie das Gestüt Birkhof oder Antonius Schulze-Averdiek kamen zum Zug, aber auch Privatkäufer durften sich über Zuschläge freuen. (mst)

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