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Samstag, 20.08.2022 um 15:26

Die Wiederholungstäterinnen Dorothee Schneider und Victoria Rohrmuss

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die große Tour von Donaueschingen teilte sich aus dem gestrigen Grand Prix in einen Grand Prix Special und eine Grand Prix Kür. Während die „Kürreiter“ heute Pause haben, mussten die „Specialreiter“ heute gleich wieder ran. Bei einem ständigen Wechsel von Starkregen und Sonnenschein sah man die Wiederholungstäterin Dorothee Schneider, wie sie sich den nächsten Sieg in der CDI4*-Tour holte. Im Sattel ihrer Sisters Act OLD, der zehnjährigen mehrfachen Finalistin der WM für junge Pferde, zeigte sie eine äußerst harmonische Runde mit Highlights in den Trabtraversalen, Passagen und Galopppirouetten. Die Piaffen gelangen heute schon gut auf der Stelle, das Raus und Rein in und aus der Piaffe gestaltete sich noch nicht ganz gleichmäßig. Auch die Zweier- und Einerwechsel gelangen nicht fehlerfrei. Mit diesen Höhepunkten und Fehlern standen 73,8 Prozent auf der Anzeigetafel. Auf dem zweiten Platz rangierte die gestrige Drittplatzierte, die Österreicherin Timna Valenta-Zach mit ihrem bewegungsstarken Farant und 72,1 Prozent. Die Beiden bestachen durch eine sehr gleichmäßige und schwungvolle Trabtour mit einer tollen Piaff-Passage-Tour. Auch in der Galopptour punktete sie sich mit tollen Serienwechseln immer näher an Dorothee Schneider heran. Leider misslangen auf der Mittellinie sowohl die Einerwechsel als auch die zweite Galopppirouette, als der Wallach überdrehte. Das kostete Punkte. Auf Rang drei landete der Portugiese Antonio do Vale und sein engagierter Fine Fellow (71,3 Prozent). Neben einer tollen Piaff Passage Tour verlor das sympathische Paar Punkte durch ein Angaloppieren in einer Trabverstärkung sowie durch eine Stockung in der ersten Trabtraversale. Martina Steisslinger und Jasmin Schaudt rangierten auf den Plätzen fünf und sechs. Martina Steisslinger und ihr Favory punkteten besonders in der Galopptour, wie beispielsweise in den Serienwechseln (68,1 Prozent). Im Trab wäre noch mehr Aktivität aus der Hinterhand wünschenswert.  Jasmin Schaudt und ihr Fano begannen stark mit guten Trabverstärkungen und Trabtraversalen. Die Passage wünschte man sich heute noch gleichmäßiger in der Hinterhand. Nach ausdrucksstarken Zweierwechseln, passierten dann leider teure Fehler. So misslangen die Einerwechsel auf der Diagonalen, die Einerwechsel zwischen den Galopppirouetten und sowie beide Galopppirouetten. Am Ende erhielten die Beiden 67,4 Prozent.

Die U25-Tour fand mit ihren zwei Teilnehmerinnen ihren Abschluss in einem Grand Prix. Hier ging der Sieg wiederum an Victoria Rohrmuss und ihren Corelli de Luxe. Ganz nach dem Motto „die Kleinsten werden die Besten sein“ punkteten sie sich mit guten Galopppirouetten und fehlerfreien Serienwechseln zu 67,7 Prozent. "Ich bin voll zufrieden. Zwerg ist jetzt immer voll bei mir und alles klappt viel selbstverständlicher", beschrieb die Siegerin Victoria Rohrmuss stolz. Ihr nächstes Saisonziel ist ganz klar das Finale im Piaff-Förderpreis, wofür sie beim internationalen Turnier in Ludwigburg noch wichtige Punkte sammeln muss. Die Passagen könnte der Ponywallach noch besser aushalten und mit noch mehr Gleichmaß zeigen. In der M-Dressur für Junioren und Junge Reiter ging der Sieg wiederum an die Mannschaftseuropameisterin Lucie-Anouk Baumgürtel und ihre Nachwuchshoffnung der siebenjährige ZING Ferrati (75 Prozent). Die beiden Baden-Württembergerinnen Juliane Dörr mit Bonito (69,4 Prozent) und Fabienne Fürst mit Serafino (67,8 Prozent) folgten auf Platz zwei und drei.

In der internationalen Junge Reiter Tour musste sich Vortagessieger Moritz Treffinger heute leider von Mannschaftseuropameisterin Lucie-Anouk Baumgürtel und ihrer ZINQ Farlana geschlagen geben. Lucie-Anouk Baumgürtel erhielt für ihre starke Vorstellung mit viel Frische und Ausdruck starke 74,8 Prozent. Moritz Treffinger punktete sich mit tollen Pirouetten und super Verstärkungen durch die Prüfung. Demgegenüber zeigte sich sein Wallach heute etwas unruhiger und verkanteter in der Anlehnung, besonders in den Seitengängen. In den Viererwechseln geschah ein kleines Missgeschick, als der Wallach äppeln musste. Darauffolgend misslangen die Wechsel. Am Ende durfte er sich mit 71,1 Prozent über den zweiten Platz freuen. Auch Frederik Leon Steisslinger lieferte noch eine solide Runde und rangierte mit 67,8 Prozent auf dem fünften Platz. (msb)

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