Licht und Schatten im Landesjugendcup
Die jungen Springreiter im Landesjugendcup bleiben ein Sorgenkind, zumindest im badischen Landesteil. Bei der Wertungsprüfung in Waghäusel-Wiesental am Wochenende mussten in der U14-Wertung sogar Ponys und Großpferde zusammengelegt werden, damit überhaupt eine Prüfung zustande kam. Dennoch waren es am Ende nur drei Reiter auf vier Pferden, die antraten.
Allerdings waren die Leistungen beachtlich. Das hing auch damit zusammen, dass Colin Martin aus Büchenau zum ersten Mal in den Lanedesjugendcup eingestiegen ist und gleich mit einer 8,2 bewertet wurde. Der junge Mann ist auch im Regionalkader der nordbadischen Vielseitigkeitsreiter – und überhaupt vielseitig begabt. Im Parcours wird er mit seinem Dante Z von Manuela Riel trainiert.
Gut gefiel auch erneut Chiara Hanneliese König, die bei Julia Baur auf dem Gestüt Dobel trainiert. Die erst zwölfjährige Schwarzwälderin konnte bereits im Kindercup begeistern und eine hohe Stilnote bekommen. In Wiesental stellt sie Calgaray und Araconella vor.
In der Dressur war die Besetzung etwas besser. Stark sogar bei den Ponys U14, wo Nina Bäuerle, Schülerin von Michael Bühl in Bad Boll mit dem routinierten Flintstone Punkte fürs Pforzheimer Finale, sie siegte knapp vor Stefanie Lemparts Schülerin Ava Rodloff mit der erst achtjährigen Stute Tessina. Auch Charlotte Ehrhardt mit Golden East aus Großbottwar, Lucie Schuler aus Heddesheim mit Dancin Dynamite und Lory Würfel mit Haiti zeigten sehr anspruchsvolle Runden.
Bei den Großpferden war die Starterzahl ebenfalls sehr überschaubar. Ein Lichtblick war allerdings Leni Alles auf dem kompakten Double Shot. Die 13-jährige Reiterin wird in Heddesheim von Evelyn Nizik trainiert; ihr zu groß gewordenes Deutsches Reitpony ist ebenfalls erst fünf Jahre jung (rok/Fotos: Matthaes)
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