Donaueschingen: Sophie Hinners am Schlusstag nicht zu toppen
Im Finale der Mittleren Tour von Donaueschingen hatte es lange nach einem Sieg für Baden-Württemberg ausgesehen: Andy Witzemann hatte nach der ersten Hälfte der 58 Starter geführt. In dem Springen über 1,40 Meter hatte der Winterlinger Springprofi mit der Holsteiner Stute Quintessenz G eine tolle Nullrunde in 56.41 Sekunden vorgelegt. Knapp dahinter hatte sich Lea Sophia Gut mit der Bayern-Stute Chillie Girl gesetzt. Es wurden die Plätze sechs und sieben für die beiden, denn einige (noch) größere Namen sollten noch folgen und das Rennen unter sich ausmachen.
Gewohnt lässig hatte Hans-Dieter Dreher mit 54.06 Sekunden Witzemann nochmal deutlich unterboten. Der Württemberger Cachacco Blue sprang hervorragend und drehte auf dem Teller, sollte letztendlich aber auch nicht der Sieger sein. Als viertletzte Starterin war Sophie Hinners auf den großen Springplatz der Immenhöfe galoppiert. Die 24-jährige Springreiterin vom Hofgut Dagobertshausen riskierte viel, doch ihre kompakte Oldenburger Stute Neugschwent’s Castella machte auch alles möglich. Mit riesen Sätzen flog das sympathische Duo zum Sieg in 53.49 Sekunden, vor Hans-Dieter Dreher auf Rang zwei und Niklaus Rutschi im Sattel von Oxana vd Bisschop auf dem dritten Platz. Adrian Schmid pilotierte Chicharito auf den vierten Platz, die Britin Emily Mason, Bereiterin am Stall Martin Fuchs, sprang mit Argento auf Rang fünf. (akb)
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