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Mittwoch, 27.07.2022 um 09:44

Im Abwärtstrend: Teils erschreckende Starterzahlen im Landesjugendcup

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Wer in den letzten Wochen einen Blick auf die Starterfelder des Landesjugendcups geworfen hat, musste mit Erschrecken feststellen, dass auch dieser sich in einem vermeintlich gefährlichen Abwärtstrend befindet. Stimmten die Teilnehmerzahlen bei den ersten Stationen in Schwendi und auf Gestüt Birkhof noch optimistisch, so wird auch hier zwischenzeitlich der allgemeine Rückgang des Turniersports offensichtlich. Anfangs schienen lediglich die Pony-Springreiter zu fehlen, so legte man die A-Springen der Großpferde und Ponys zusammen. Die Springreiter wurden dann aber immer weniger, manche Prüfungen fallen mittlerweile gar ganz aus. Auch bei den Dressurreitern wird es mancherorts dünn. Wie beispielsweise bei der letzten Etappe in Lörrach, da nahmen an der Pony-Dressurreiterprüfung der Klasse A* zwei Starter teil, so auch in der L-Dressur der U16-Jährigen. In der Dressurreiterprüfung der Klasse A für Unter-14-Jährige nahm lediglich eine Starterin teil, diese gewann mit einer Wertnote von 5,3 und nimmt laut Reglement die volle Punktzahl der Serien-Wertung mit. Eine erschreckende Tendenz, oder nicht?

Zur Erinnerung: Der Landesjugendcup ist seit Jahren fester Bestandteil der Nachwuchsförderung des Pferdesportverbandes und seiner Regionalverbände Württemberg, Südbaden und Nordbaden. Seit 2018 wird in der Altersklasse U14 nach Ponys und Großpferden (A-Niveau) getrennt, die U16-Jährigen bestreiten eine L-Dressur bzw. ein L-Springen. Eingeladen sind stets alle Mitglieder eines baden-württembergischen Reitvereins. In jeder Qualifikation erhalten die 15 besten Paare Punkte. Für das Finale Ende September in Pforzheim qualifizieren sich die jeweils fünf punktbesten Paare aus Nord- und Südbaden sowie die zehn Besten aus Württemberg.

Auch bei den Verantwortlichen der Serie beäugt man die sinkenden Teilnehmerzahlen kritisch. So auch Miriam Abel, Geschäftsführerin des Pferdesportverbandes Baden-Württemberg in einem Statement gegenüber dem Reiterjournal. „Leider sind die Starterzahlen im Landesjugendcup in einigen Prüfungen/ Altersklassen nicht zufriedenstellend. Im Jugend- und Nachwuchsbereich sind die Auswirkungen von Corona leider deutlich spürbar. Die letzten zwei Jahre wurden deutlich weniger Abzeichenprüfungen angeboten, die den Einstieg in den Turniersport ermöglichen, die Trainingsmöglichkeiten waren eingeschränkt, das Angebot an Turnierprüfungen für diese Zielgruppe war deutlich reduziert aber auch die gestiegenen Nenngelder, Spritkosten und Lebenshaltungskosten werden einen gewissen Anteil ausmachen. Natürlich machen uns diese Zahlen Sorgen, denn der Verband weiß welche Bedeutung die Jugend und der Basisbereich für den Pferdesport hat.“  so Abel gegenüber dem Reiterjournal. „Die unterschiedlichen Starterfelder haben mit Sicherheit etwas mit der geographischen Lage der Qualifikationsstandorte und der Terminierung zu tun. Der eingeladene Teilnehmerkreis ist bei allen Qualifikationen gleich, nämlich Baden-Württemberg.“ Eine Tendenz zu einem Gefälle zwischen den Regionalverbänden zu ziehen sei daher nicht möglich, erklärt die Geschäftsführerin. „Innerhalb des Präsidiums wird dies bereits thematisiert und man macht sich hierzu Gedanken. In diesem Zuge wird auch über den Landesjugendcup und den bestehenden Modus diskutiert.“ so Abel weiter. (akb)

Im Folgenden wollen wir Ihre Meinung erfahren! Wo liegen Ihrer Meinung nach die Gründe für die sinkenden Teilnehmerzahlen im Landesjugendcup? Was muss passieren, damit die Serie wieder mehr Zuspruch erfährt? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

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