Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Freitag, 22.07.2022 um 20:00

Ein Springpferdechampion aus Marbach!

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Das Haupt- und Landgestüt Marbach darf sich über einen frisch gekürten DSP-Springpferdechampion aus eigener Zucht freuen! An der Reihe waren heute in Darmstad die vierjährigen Springpferde. Zwölf Paare stellten sich dem Parcours der Klasse A**. Mit einer Traumnote von 9,2 geht der Titel an den Marbacher Landbeschäler Million Ways v. Million Dollar-Escudo I (DSP/BW, Z.+B.: Haupt- und Landgestüt Baden-Württemberg) unter Eva-Maria Lühr. Million Ways überzeugte schon bei seinem 50-Tage-Test mit einer springbetonten Endnote von 8,3 und wurde im Rahmen der DSP-Sattelkörung in Marbach gekört. Er ist der Vollbruder zur ein Jahr älteren Hauptgestütsstute Mata Hari. Million Ways bewies heute einmal mehr seine unwahrscheinlich gute Rittigkeit. Immer auf der Linie bleibend, unheimlich gleichmäßig und in jeder Wendugng ausbalancierte im Handgalopp drehte er seine Runde über den große Springplatz. Am Sprung zeigte er sich vorsichtig, mit guter Vorderbeinmechanik - besser geht es kaum für einen Vierjährigen! Ab sofort darf sich der Hengst nun DSP-Springpferdechampion nennen! Über den Vize-Champion darf sich ein weiteres Haupt- und Landgestüt freuen, diesmal das Gestüt in Neustadt (Dosse). Der Springsieger des Schaufenster der Besten 2020, Oganero P v. Ogano Sitte-Lyjanero (Z.+B.: Pietscher GbR) sprang unter Felix Ewald zu einer Wertnote von 8,7. Der Fuchshengste zeigte sich am Sprung sehr vorsichtig und kraftvoll abspringend, lediglich das Vorderbein kam manchmal etwas weit vor am Sprung.


Im Reitpferdeviereck


Für die vierjährigen Stuten und Wallache stand heute zunächst die Qualifikation für das Finale auf dem Programm. Mit einer Endnote von 8,5 setzte sich der in Brandenburg-Anhalt gezogene Fürst Fabuloso an die Spitze des Feldes. Mareike Mimberg setzte den bewegungsstarken und imposant auftretenden Don Royal-Quatergold-Sohn (Z.+B.: Frank Klakow) in Szene. Mit keiner Note schlechter als 8,0 empfahl sich das Paar für den Titel. Mit 8,4 dem Siegerpaar dicht auf den Fersen waren heute Christina Winkler und der in Baden-Württemberg gezogene Fürst Fabuloso v. Fürstenball-Alassio's Boy aus der Zucht von Anton Herre und in Besitz von Sophia Deinböck stehend. Für den amtierenden württembergischen Landeschampion gab es im Schritt die 8,0, ansonsten durchgehend die 8,5. Weiterhin erfreulich aus Sicht der Landeszucht: Auf Rang drei folgten gleich zwei weitere Pferde aus Baden-Württemberg. Zum einen Sir Copperfield v. Secret-Belantis I unter Lisa Casper und zum anderen Banksy v. Boss Hoss Dormello unter Sabine Klenk.
Bei den dreijährigen Stuten und Wallachen konnte Lisa Horler einen Doppelsieg verbuchen! Sie siegte im Sattel des amtierenden baden-württembergischen Landeschampions, vor dem bayerischen Landeschampion. Der noble Secret-Gardez-Sohn Selected (Z.: Carina Tincke, B.: Josef Wörner) zeigte heute erneut seine ganze Klasse. Mit einer 8,0 für den Schritt, jeweils 9,0 für Galopp und Ausbildung sowie 9,5 für Trab und Gebäude setzte er sich mit einer Endnote von 9,0 an die Spitze. Dem kaum in etwas nach stand der bewegungsstarke Especially. Der Escolar-Lauries Crusador xx-Sohn stammt aus der Zucht der ZG Robert und Petra Knott und steht in Besitz von Ursula Grügel. Für Trab und Galopp zückten die Richter hier die 9,5, ldiglich den Galopp hätte man sich gelassener und besser schreitend gewünscht, 7,5. Mit einer Ednnote von 8,8 braucht sich der Wallach allerdings keineswegs verstecken!


Erfolge in der schweren Klasse


Für Julia Kühn den den von ihr selbst ausgebildeten achtjährigen DSP Fürstano B v. Fürstenball-Rubinstern Noir gab es in der S* heute einen zweiten Platz. Die Beiden trabten zu einem Endergebnis von 72,103%. Damit mussten sie sich nur hauchdünn Nina Kudernak und Ready to Dance geschlagen geben. Und auch in der S*** verpassten die Reiter aus dem Ländle nur knapp den Sieg. Ines Knoll durfte sich hier über Rang zwei mit dem elfjährigen Hannoveraner High Noon v. Heinrich Heine freuen. Die Beiden erhielten 68,289% und mussten damit nur Elliot Patterson auf Santiago den Vortritt lassen. Rang drei ging nach Ising, an Sylvia Gugler und Conteur's Cadeau mit 67,193%. Und auch im Parcours stand ein schweres Springen auf dem Programm, genauer gesagt ein Zwei-Phasen-Springen der Klasse S**. Hier musste sich Barbara Steuerer-Collee auf dem 15-jährigen Holsteiner Quantus v. Quantum nur knapp geschlagen geben. Mit einer blitzsauberen Runde in 33,73 Sekunden gab es für die Beiden Rang zwei hinter Thomas Wittemer und Kjandor van Overis Z. Der Sinsheimer Christopher Kurz landete auf dem selbst ausgebildeten Castell auf Platz drei.

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
×
Reiterjournal Special

Warte mal kurz...

Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.

gleich gehts weiter...