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Sonntag, 17.07.2022 um 12:02

Pia Casper verteidigt Titel, Lena Merkt gewinnt die Kür

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Am Finaltag überzeugten die Junioren in Meißenheim heute noch einmal mit tollen Leistungen. „Einige waren wirklich überragend“, so Landestrainer Christoph Niemann, der viele lobende Worte fand.  

Es war ein knappes Rennen, denn Lena Merkt konnte die zweite Wertungsprüfung und die abschließende Kür gewinnen, Pia Casper wurde jeweils Zweite. Am Schluss waren es rund anderthalb Punkte, die die Beiden trennten. Titelverteidigern Pia Casper holt sich erneut die Goldmedaille. Lena Merkt erhält Silber vor Bronze-Gewinnerin Pauline Kelly, die in den letzten Wochen einen fantastischen Aufstieg hingelegt hat.

Lena Merkt und ihr Sarotti Mocca-Sahne bekamen 76,95 Prozent für eine Vorstellung zu starken, stimmungsvollen Klängen, die die Bewegungsstärken des Hannoveraner-Hengstes unterstrichen. Zweitplatzierte Pia Casper und ihr Birkhof’s Fair Game zeigten Traversalen in guter Aufrichtung und eine ansprechende Schritt-Tour mit einer guten Dehnungshaltung. Auf der letzten Diagonalen nochmal eine mutig gerittene Galoppverstärkung: 76,77 Prozent gab es dafür. Dritte wurde Pauline Kelly mit ihrer Diosa de la Luna (73,40 Prozent). Das Paar präsentierte sich souverän mit schön bergauf gesprungenen Wechseln und sicheren Galopptraversalen und einer überaus korrekten Linienführung. Pauline Kelly begeisterte auch wieder mit ihrem tollen Sitz und erhielt verdient den Sonderehrenpreis für Sitz und Einwirkung.

Vierte wurde Teresa Hoffmeister mit dem neunjährigen Don Clorentino des Paluds (73,05 Prozent). Sie zeigte mutig gerittene Verstärkungen und eine schnelle, anspruchsvolle Abfolge der Lektionen, die keine Verschnaufpause ließen. Alles mit einer weichen Anlehnung geritten. Platz fünf ging an Fabienne Fürst im Sattel ihres Serafino (71,57 Prozent). Sie begann mit einem sehr gelassenen Schritt, in den Trabtraversalen kippte Serafino teilweise etwas zu sehr ab und wurde zwischenzeitlich eng. Die Galoppwechsel waren gut bergauf gesprungen, die Reiterin zeigte als einzige ein Überstreichen, und das direkt nach dem starken Galopp. Sechste wurde Malin Kampp mit der elfjährigen Inlana (71,25 Prozent). Zu spanischen Klängen zeigten sie zunächst sichere Wechsel auf gebogener Linie. Das Angaloppieren nach der Schritttour war mit etwas hoher Kruppe, daher entstand eine leichte Taktstörung beim darauffolgenden Wechsel. Im starken Trab zum Schluss konnten sie nochmals mit viel Ausdruck und guter Aufrichtung punkten. Lisa Steisslinger und der achtjährige Sir Toivo wurden Siebte (68,37 Prozent). Sie begannen mit einer sehr guten, geschlossenen Grußaufstellung, dann folgte eine flüssige Trab-Tour zu Klängen von Abba. Im Schritt mit viel Übertritt. Leider erschrak der Oldenburger im Galopp, was Rhythmus kostete. (mj)

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