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Samstag, 16.07.2022 um 11:55

Reitzner schlägt Titelkurs ein

© honorarfreie Nutzung des Bildes
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Bei den baden-württembergischen Meisterschaften im Springen in Ichenheim zeichnen sich am zweiten Wertungstag die Favoriten ab: Bei den Junioren hat die 18-jährige Elena-Malin Reitzner in der zweiten Wertung mit einem Sieg im Sattel ihres Schimmels Cloudy Bay den Titelkurs eingeschlagen. Sie liegt vor dem Finale drei Punkte besser als die weiteren Platzierten – jetzt muss die Bronzemedaillen-Gewinnern des letzten Jahres gute Nerven beweisen. Im M-Springen zeigte sie als erste Reiterin, trainiert von Günter Treiber, eine starke Reiterleistung.

Insgesamt hatte Parcourschef Phil Schmauder den Junioren eine anspruchsvolle Aufgabe gestellt: mit einer auffälligen quitschgelben Mauer und einem breiten Wassergraben im ersten Drittel der Springbahn. Aber die Experten wie Co-Landestrainer Uli Collee und Richter Helmut Hartmann gaben dem Parcourschef Recht: „Wir sichten hier für Deutsche Meisterschaften, und dort wird es auch so ein Wasser geben, daher ist es richtig und sinnvoll, auch hier eine solche Aufgabe zu stellen“, erklärte Collee.

Elena Reitzner liegt nun vor Jessica Angst mit Continental in Führung. Die erst 15-jährige Tochter der Berufsreiter Karen und Frank Angst von der Schwäbischen Alb ist eine Überraschung dieser Meisterschaften, reiterlich in jungen Jahren erstaunlich versiert. Die junge Dame reitet auch erfolgreich Dressur – das sieht man. Auf den weiteren Plätzen geht es knapp zu. Eine im Training bei Sönke Aldinger reiterlich deutlich gesteigerte Lina Heinzler liegt – bestens beritten – mit Intertoff und Calippo auf dem Bronzeplatz vor Titelverteidigerin Felicitas Funk aus Schopfheim mit Cabalot.

Bei den Championats-Junioren (U16) ziehen drei Paare ohne einen Abwurf punktgleich ins Finale ein: die vergleichweise routinierte Vanessa Kölz mit Brisbeen, der deutlich verbesserte Nordbadener Fabian Beck mit Quintus und Magdalena Rose vom Oberrhein auf Tinka-Bell nach dem Sieg in der zweiten Qualifikation.

Auch bei den Children dürfte es im Finale denkbar spannend zugehen, denn drei Kids ziehen nach zwei Wertungen mit einer „weißen Weste“ ins M-Springen: Das sind Bundeskader-Reiterin Maximiliane Fimpel aus Kisslegg mit der feinen Stute Cartagena, ihr oberschwäbischer Reiterkollege Colin Sorg (überraschend mit Cadeau statt mit Ca Savio) und die stilistisch erneut tadellose Cecilia Huttrop-Hage mit Sis is Susi.

Favoritin ist klar die Berufsreitertochter Maximiliane Fimpel, die besonders starke Runden zeigte. Dabei hat die junge Dame auch im nächsten Jahr noch eine Children-Saison vor sich – da geht der Weg klar in die deutsche Spitze.

Gleich fünf Paare können sich bei den Ponyreiten nach der zweiten fehlerfreien Runde Medaillenhoffnungen machen. Das sind Lena Habisreutinger aus Meckenbeuren auf Mandolana. Die Siegerin der zweiten Qualifikation hat sich vor den Meisterschaften übrigens den letzten Schliff bei Altmeister Kurt Maier geholt. Karla Schumacher mit der routinierten Stute Sestriere, Titelverteidigerin Vroni Grüber mit dem nach wie vor überragend springenden Hengst Mr. Bubble, Elisabeth Maria Geisinger mit Pricetag und Cecilia Huttrop-Hage mit Caramello ziehen ebenfalls mit „Doppel-Null“ ins Finale ein, wo dann die bessere Platzierung die Medaillen entscheidet. Allerdings müssen die Ponys im Finale ein M-Springen absolvieren. Als Favoritin gilt wieder Vroni Grüber, die eine tadellose Runde zeigte. Der Ponykader wird in diesem Jahr erstmals sehr engagiert vom erfahrenen Pferdewirtschaftsmeister Wolfgang Arnold betreut. (rok/Fotos: Doris Matthaes)

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