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Sonntag, 10.07.2022 um 19:03

Rheinländer siegt im Schwarzwald

© honorarfreie Nutzung des Bildes
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Es war der kostbarste Große Preis, den es national in Baden-Württemberg je gegeben hat. Aber kein Badener und kein Schwabe räumten die große „Kohle“ ab. Das mit 20 000 Euro dotierte Finale des Springturniers in Waldachtal sicherte sich am Sonntag  ein Gast aus dem Rheinland: Der 39-jährige Profi Sebastian Adams im Sattel des 16-jährigen Holsteiners Carlo von Kielstück; die beiden sind seit Jahren ein erfolgreiches Gespann. Adams, der seinen Ausbildungsstall nahe der holländischen Grenze betreibt, war zum zweiten Mal beim Turnier der Familie Brünz im Nordschwarzwald – und schwer begeistert. Auch im Rheinland spreche man schon über dieses Turnier.

Adams hatte allerdings Glück, dass der Mannheimer Armin Schäfer Pech hatte. Sein Schimmel Manhatten Blue knickte im Stechen des Drei-Sterne-Springens nach dem vorletzten Sprung kurz ein und verlor wertvolle Zeit nach einem Klasseritt. So musste sich Schäfer um zwei Zehntel geschlagen geben. Auf den dritten Platz landete der gebürtige Baden-Württemberger Maximilian Ertz auf Quono. Der Jungprofi, der in Mannheim aufgewachsen ist, ist mittlerweile an der bayerisch-hessischen Grenze in der Nähe von Aschaffenburg ansässig.

Einen Riesenerfolg sicherte sich der Heddesheimer Arzt Dr. Michael Hornung als lupenreiner Amateur und gleichzeitig als Senior im Feld mit 61 Jahren. Kaum zu glauben, seit fast 40 Jahren reitet der ganz erstaunlich in Form gebliebene Mediziner nun schwere Springen im Land und gehört immer noch zu den besten Stilisten. Mit dem neunjährigen Oldenburger hat er allerdings auch ein Ausnahmepferd gefunden und zusammen mit seiner Frau Bettina ausgebildet.

Am Sonntagmorgen hatte Andy Witzemann auf seinem Cassadero ein Zwei-Sterne-Springen gewonnen vor dem Schweizer Pius Schwizer auf Zapzerap und Landesmeister Günter Treiber mit Curtis. Ein S-Springen der Kleinen Tour sicherte sich Hans-Dieter Dreher mit seinem Ungarn Belcanto.

Über 5000 Besucher gaben dem Waldachtaler Reitturnier am Sonntag nochmal eine große Kulisse. Turnierchef Andy Brünz kündigte an, in jedem Fall auf diesem Niveau weiterzumachen. Im Gespräch ist für das nächste Jahr auch eine Serie mit anderen hochklassigen Springturnieren im Land (rok/Fotos: Doris Matthaes).

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