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Samstag, 25.06.2022 um 17:25

Jettingen: Start-Ziel-Sieg für Andrea Dlugos

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Auf dem 2. Jettinger Dressurturnier stand heute die erste von zwei schweren Dressuren auf dem Programm. Nach einer stark besetzten M**-Dressur am Vormittag, die Hans-Peter Bauer auf Don Sinclair ST mit über 71 Prozent für sich entschied, folgte am heutigen Nachmittag mit der S*-Dressur das nächste Programm-Highlight des noch jungen Dressurturniers.

Als erste Starterin hatte Andrea Dlugos mit dem zehnjährigen Württemberger Royal Faristo eine fehlerfreie, wie am Schnürchen gezogene Runde ins Viereck gezaubert, die die Messlatte für heute legen sollte. Für die Vorstellung mit dem braunen Nachkommen des Royal Doruto aus der Zucht von Anton Herre vergaben die Richter Holger Eckle, Heidi Lebherz und Bärbel Lüdecke 69,881 Prozent. Alle drei Jury-Mitglieder sahen Dlugos und Royal Faristo damit klar auf der Eins. Für Royal Faristo ist es der zweite S-Sieg seiner Laufbahn, Dlugos bildet den Wallach seit seinen ersten Reitpferdeprüfungen aus. Nicht ganz fehlerfrei rangierten Christine Eberbach und Donna de Luxe am heutigen Tag in Jettingen auf Platz zwei. Ein Fehler in den Dreier-Wechseln kostete Punkte, heute bedeutete das 68,492 Prozent. Erst kürzlich in Ichenheim machte die Amateur-Dressurreiterin und Richterin aus Sindelfingen ihr Goldenes Reitabzeichen mit einem Zwei-Sterne-Sieg perfekt. Lust auf Mehr machte auch das Paar auf Rang drei: Mit der neunjährigen Licosto-Tochter Lotte Lustig stellte Barbara Bosler ein äußerst vielversprechendes Pferd mit viel Potential für höhere Aufgaben vor. 67,937 Prozent sollten heute Rang drei bedeuten für die Hannoveraner Stute und ihre Ausbilderin, die zweite S-Platzierung überhaupt für den schicken Dunkelfuchs. Auf Rang vier führte die Siegerin Andrea Dlugos ihr Zweitpferd Fuchs Peter, damit stand die zigfache S-Siegerin aus Abtsgmünd vor Josephine Lechner, die im Sattel von Ladylike Fünfte wurde.

Das Team um die erste Vorsitzende Ann-Kathrin Nitsch erntete am Rande des Turniers bereits viel Lob von den Teilnehmern. Die Investition in die Aufbereitung des Viereckbodens scheint sich gelohnt zu haben, die Reiter danken es mit tollem Sport. Noch bis morgen können Pferdesportfans der Region auf ihre Kosten kommen. Neben dem finalen Prix St. Georges, der morgen ab 15.30 Uhr stattfinden wird, ist aber auch für die Kleinsten gesorgt. Mit dem Erlös des Ponyreitens sollen ukrainische Kinder in Not unterstützt werden. (akb)

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