Pony-Zweispänner holen den Länderpokal
Drei Podiumsplätze für Baden-Württemberg bei den Süddeutschen Mannschaftsmeisterschaften in Remlingen
Am Fronleichnam-Wochenende fand auf der Anlage des RV Remlingen in Bayern der diesjährige Ländervergleichskampf statt. Die baden-württembergischen Fahrer lieferten ein tolles Gesamtergebnis. Wie bereits im letzten Jahr holten sich die Pony-Zweispänner den Länderpokal. Monja Schmelzer, Sven Genkinger und Matthias Archetti platzierten sich vor der saarländischen Mannschaft und dem Team Bayern I. Monja Hahn wurde dabei Zweite in der Kombinierten Wertung, Sven Genkinger Achter. Auch Einzelfahrer Steffen Brauchle, der ein Gespann junger Ponys fuhr, platzierte sich in der Kombi auf Rang drei.
Ebenfalls aufs Treppchen fuhren die jungen Fahrerinnen der Pony-Einspänner Luisa Dietrich, Anna Grundmann und Carolin Held. Das Team Baden-Württemberg I holte Silber mit fünf Strafpunkten Rückstand auf die Bayrische Mannschaft. Sehr gute Ergebnisse lieferten Dietrich und Held bereits in der Dressur mit Rang zwei und drei. Das Team Ba-Wü II mit Hubert Häringer und Lea Schmelzer kam auf Rang sieben. In der Kombinierten Wertung platzierte sich Luisa Dietrich auf Rang zwei hinter Silke Zenkel aus Bayern und Carolin Held auf Platz vier.
Bei den Einspänner Pferdenkonnte Faißt nur zwei Fahrerinnen nominieren. Anne Havemann und Andrea Zerweck bildeten somit das Einspänner-Team, das auf Rang vier fuhr. Anne Havemann, die ihren ersten Ländervergleichskampf bestritt wurde siebte und war somit knapp aus der Kombi-Platzierung raus.
Als stärkste Anspannungsart konnte Faißt die Zweispänner-Pferde ins Rennen schicken. Zwei vollständige Mannschaften á drei Fahrer gingen an den Start. Am Schluss reichte es für Team-Baden-Württemberg I mit Katharina Abel, Claudia Gschwind und Stefan Schottmüller nur knapp zu Silber hinter dem starken hessischen Team. Team Baden-Württemberg II mit Annika Laib, Christoph Kuhn und Jochen Weber war knapp dahinter und belegte den Bronzerang. Vor allem im Gelände zeigten sich die baden-württembergischen Zweispännerfahrer souverän. Sie belegten Platz eins bis fünf. Katharina Abel wurde Zweite in der Kombinierten Wertung, Christoph Kuhn platzierte sich auf Rang vier, Stefan Schottmüller auf Rang fünf.
Während der Veranstaltung erreichte das Thermometer sehr heiße Temperaturen, die es Fahrern, Pferden und auch dem Veranstalter wirklich schwer machten. Die Geländeprüfung unter diesen Bedingungen verlangte Fahrern und Pferden einiges ab. Glücklicherweise verlief der Marathon ohne Unfälle. Sowohl Zuschauer als auch Teilnehmer suchten jedoch ein schattiges Plätzchen und der Charm dieser Mannschaftsveranstaltung, bei der jeder seine Teammitglieder anfeuert und im Gelände von Hindernis zu Hindernis begleitet, litt.
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