Nordstetten: Erfreuliche Starterzahlen beim Springturnier
Mit mehr als 800 Nennungen war das Springturnier des Reiterverein Nordstetten-Horb am letzten Pfingstwochenende ein voller Erfolg. Und dass, obwohl zur gleichen Zeit landesweit große Turnierveranstaltungen bis zur schweren Klasse ausgetragen wurden, so beispielsweise auch die Südbadischen Meisterschaften in Ichenheim. Das es Reiter der Landespitze wie Rossen Raytchev trotzdem in den Nordschwarzwald zog, erfreute Jugend-Vorstand Rainer Löffler, die treibende Kraft des Turniers, umso mehr. So war auch das Starterfeld im Punktespringen der Klasse S* am Samstag gut besetzt – über 30 Teilnehmer gingen an den Start. Erfreulich zu hören, denn in letzter Zeit sind die Teilnehmerfelder der hohen Prüfungen in ländlichen Regionen eher rar besetzt. Nordstetten bot zudem auch eine Anlaufstelle für die Nachwuchsspringreiter des Ländles, denn wie schon in Zeiten vor Corona wurde hier abermals eine Qualifikation der beliebten Nürnberger Burg-Pokal Serie ausgetragen. Nun zum Sport. Am Samstag setzte sich Peter Döffinger mit der 13-jährigen Württemberger-Stute Shanuc (Z.: ZG Reiner und Michaela Gäckle) an die Spitze des Punktespringens. Der Amateur aus Grafenau blieb als einziger Reiter unter 50 Sekunden und verwies Myriam Girrbach im Sattel der zehnjährigen Fuchsstute Izzy auf Rang zwei. Nur wenige Hundertstel langsamer war Marvin Frey, Bereiter vom Burkhardshof, auf Ferstlhof’s Cavalinka.
Am Sonntag führte eine Amazone das Feld im Großen Preis der Fischer GmbH an. Im Stechen setzte sich Juliane Rabold im Sattel der neunjährigen Holsteiner-Stute Cornelia Bossen gegen die männliche Konkurrenz durch. Marvin Frey landete mit den Pferden Ferstlhof’s Cavalinka und Con Argentus auf den Rängen zwei und drei. Der charmante junge Herr war bereits einige Male nah dran, in Nordstetten hätte es beinahe zum ersten S-Sieg gereicht. Auch Andreas Wittlinger und Graf Gargie blieben fehlerfrei und landeten auf Rang vier. Über die erste S-Platzierung freute sich Jessica Angst im Sattel ihres Continental mit der schnellsten Vier-Fehler-Runde aus dem Umlauf. (lb/Fotos: Michaela Deyringer)
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