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Montag, 13.06.2022 um 13:03

Interview mit Iris Keller: "Viele Kinder wollen einfach Spaß haben"

© honorarfreie Nutzung des Bildes

In diesem Jahr gab es keine südbadische Dressurmeisterschaft der Ponyreiter in Ichenheim. Die Teilnehmer fehlten, nur eine Reiterin wäre es schlussendlich gewesen. Was war los? Wir haben dazu mit Iris Keller, Präsidentin des Pferdesportverbands Südbaden, gesprochen.

Frau Keller, leider fand in diesem Jahr keine südbadische Dressurmeisterschaft der Ponyreiter/Children statt, da es nur eine Teilnehmerin gab. Wie kam es dazu?

Ursprünglich war noch die Teilnahme einer zweiten Reiterin geplant aber deren Pony bekam leider eine Kolik. Für zwei hätten wir die Meisterschaft ausgerichtet aber so entschieden wir, sie abzusagen.

Die Reitschulen können sich kaum retten vor Anfragen und haben lange Wartelisten mit Kindern, die reiten wollen. Warum ist es so schwierig, Ponyreiter in den Sport zu bekommen?

Ich habe den Eindruck, dass viele Kinder reiten möchten aber in erster Linie, um Spaß zu haben. Einmal in der Woche in den Reitstall und aufs Pony, das reicht ihnen.

Sie meinen, die Kinder haben keinen sportlichen Ehrgeiz?

Oft habe ich das Gefühl, die Eltern würden ihre Kinder durchaus fördern, aber diese wollen gar nicht in den Sport. Das Training und die damit verbundene zeitliche Intensität wäre ihnen zu viel, auch möchten viele am Wochenende lieber Zeit mit ihren Freunden verbringen.

Welche Möglichkeiten sehen Sie, die Kinder doch für den Sport zu begeistern?

Ich denke, da sind auch die Veranstalter gefragt. Die Ausschreibung müssen schon für die Jüngsten attraktiv sein, zum Beispiel in Form von WBO-Turnieren mit Führzügel-Wettbewerben zum Beispiel mit einer Kostümwertung oder Cross-Country-Führzügel. Die Kinder sollen in erster Linie Freude daran haben und nicht direkt Leistungsdruck ausgesetzt sein.

Wie sehen Sie die Entwicklung in der Zukunft?

Ich bin optimistisch, dass wir in der Zukunft mehr Ponyreiter für den Sport bekommen. Natürlich darf man nicht vergessen, dass gute Ponys sehr kostenintensiv sind, oft deutlich teurer als ein Großpferd. Dennoch glaube ich, dass die Zeiten auch wieder anders werden. (mj)

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