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Samstag, 04.06.2022 um 08:09

Diskussionen um (zu) viele Pfingstturniere

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Anette Krämer-Händel lässt ihren Sorgen freien Lauf. Seit rund 20 Jahren leitet sie die Pfingstturniere in Forst bei Bruchsal, aber so kleine Starterfelder wie diesmal hat sie noch nie erlebt. Einmal war Forst das erste Turnier im Land mit mehr als 1000 Pferden. Es ging immer bergauf.  Und jetzt? 14 Paare eröffneten das erste S-Springen des Turniers, 18 - wenn alles gut läuft - werden es am Montag im Großen Preis sein, einem Zwei-Sterne-Springen. Wie viele am Sonntagabend im Mächtigkeitsspringen starten, ist nich nicht ganz sicher. Die Turnierchefin telefoniert noch einigen Reitern hinterher. Und das bei besten Bedingungen. Der Rasen liegt wie ein edler Teppich, Christa Jung baut die Springbahnen.

Für Anette Krämer-Händel liegt die Ursache in Winterlingen, wo seit diesem Jahr die "Winterlingen Winners" eine starke Konkurrenz am selben Termin darstellen. An Pfingsten 2022 kocht wieder eine Diskussion auf, die im vergangenen Jahr schon einmal aufkam: Leiden die traditionellen Vereins-Veranstalter unter der Übermacht der Turniere auf Profi-Anlagen? Nicht grundsätzlich, findet die Forster Turnierchefin. Aber die Landeskommission müsse viel stärker auf Terminüberschneidungen achten, fordert Anette Krämer-Händel.

Winterlingen an Pfingsten in den ohnehin schon prallen Turnierkalender zu lassen, sei ein Fehler gewesen, findet sie. Die Vereine seien auf diesen festen Termin seit Jahren  festgelegt, meistens wegen der örtlichen Gegebenheiten. Jetzt ein neues Springturnier an Pfingsten zuzulassen, "ist ein Todesstoß für die Vereine", beschwert sie sich. Sie schätzt die hohe Qualität der "Winterlingen Winners" mit seinem großen und breiten Angebot. "Das ist toll, was der Andy da macht", lobt sie das Hausturnier des Springprofis Andy Witzemann, "aber das wäre doch auch an jedem anderen Termin gegangen". Nach dem Turnier werde man in Forst beraten, ob und wie man überhaupt weitermacht, wenn die Konkurrenzsituation so bleibt.

So kommt es auch, dass die Starterlisten in Forst von Reitern aus nördlichen Bundesländern dominiert werden. Maximilian Bremicker aus Lohmar im Rheinland siegte im ersten S-Springen mit seiner Schimmelstute Clementinchen. Bester Baden-Württemberger wurde Jörg Widmaier mit seinem Current Market auf Rang vier (rok/Foto: Mimi Jaufmann)

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