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Sonntag, 22.05.2022 um 16:09

Achern: Laura Hunziker sorgt für die Sensation

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Laura Hunziker sorgte an diesem Sonntagnachmittag für eine faustdicke Überraschung im Großen Preis von Achern. Die 22-jährige Schweizerin startete erst am Freitag in ihrem ersten S-Springen überhaupt, nun gewann die junge Berufsreiterin mit familieneigenen Reitbetrieb in Unterkulm rund 50 Kilometer westlich von Zürich souverän den Großen Preis von Achern, ein S*-Springen mit Stechen. Ihre Holsteiner Stute Clintana E sprang in Umlauf und Stechen hervorragend und berührte nicht eine Stange. Im Stechen der besten Acht hatte Hunziker die erste Nullrunde geliefert, die Schweizerin hatte noch nicht einmal alles riskiert und dennoch sollte sie bis zum Schluss die Schnellste bleiben. Eine weitere junge Amazone war ihr allerdings auf den Fersen: Luisa Meidinger und Quinta blieben ebenfalls doppelnull und wurden Zweite. Die Quintero-Tochter sprang heute zwei überragende Parcours, ihre langjährige Reiterin und Besitzerin erledigte zudem einen riesen Job in ihrem Sattel. Der zweite Platz war mehr als verdient. Der dritte Platz blieb im gastgebenden Verein: Sascha Braun hatte mit Catwalk und Valentina gleich zwei seiner Pferde für das Stechen qualifiziert. Mit der flinken Fuchsstute Valentina wurde der Springreiter beim Heimspiel Dritter und dementsprechend von den zahlreichen Zuschauern dafür gefeiert. Bei ihm fieberte das Acherner Publikum besonders mit, umso größer dann die Freude nach der zweiten fehlerfreien Runde. Allen Grund zur Freude hatte auch Gerhard Riehle: Sein Solid Gold P sprang zwei fantastische Runden und wurde Vierter. Der Amateur-Springreiter hatte im Stechen nicht das letzte herausgeholt, sondern war auf Sicherheit geritten. Timo Beck galoppierte mit der Württemberger Stute Kara aus der Zucht von Klaus Wirth auf den fünften Platz.

Turnierleiter und Vereinsvorstand Andreas Bohnert zeigte sich abseits des Parcours äußerst zufrieden mit dem Verlauf des Acherner Springturniers. Nach einem WBO-Turnier und einem Dressurturnier im Frühjahr, konnte das renommierte Springturnier nun endlich wieder am bewährten (Vor-Corona) Termin im Mai stattfinden. „Das angekündigte Unwetter blieb aus, die Starterlisten sind ordentlich gefüllt, Zuschauer und Sponsoren haben uns über die Pandemie die Treue gehalten - damit müssen wir sehr, sehr zufrieden sein.“ betonte Bohnert. Über vier Turniertage fand ich Achern die volle Bandbreite des Sports statt, von WBO-, über Jungpferde- bis S-Prüfungen. „Das ist nur mit Hilfe der engagierten Vereinsmitglieder zu stemmen“, dankte Andreas Bohnert den rund 300 Helfern aus den eigenen Reihen. Besonders löblich erwähnte der Turnierleiter Mitglied Sascha Braun, der sich nicht nur aktiv in die Turniergestaltung miteinbrachte, sondern zwischen seinen Ritten immer wieder auf einer der Maschinen Platz nahm und den Platz fuhr. „Heute sagte ich ihm er solle sich mal auf das Reiten konzentrieren, aber er kann es einfach nicht lassen!“ schmunzelte Andreas Bohnert dankbar. Die gut laufenden Turniere sind enorm wichtig für den 1979 gegründeten Verein, unter anderem finanzieren die Einnahmen große Kostenstellen der Instandhaltung der Reitanlage. Die während der Pandemie in den Oktober verlegten Springturniere „retteten“ so auch die acht vereinseigenen Schulpferde. (akb)

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