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Freitag, 20.05.2022 um 18:32

Schlüsselburg doppelnull im Nationenpreis von Bratislava

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Nun hat’s geklappt! Die deutsche Equipe gewinnt den EEF Nationenpreis im slowakischen Bratislava. Rückblick: Vor rund zwei Wochen musste sich Deutschland im Nationenpreis des Mannheimer Maimarktturniers nach einem Herzschlagfinale knapp geschlagen geben und landete auf Platz zwei hinter der Schweiz. In der Slowakei erlebte das deutsche Team ein kurzes Déjà-vu, denn schon in Mannheim fiel beim Auftaktreiter eine Stange. Diesmal war es Cedric Wolf mit DSP Chicitito, der vier Strafpunkte in Kauf nehmen musste. Umso größer war die Freude, als Sven Schlüsselburg mit seinem Schimmelwallach Bud Spencer die erste fehlerfreie Runde hinlegte. Um die beiden war es zwischendurch etwas ruhiger geworden, doch man sah wieder einmal deutlich die Klasse dieses eingespielten Paares. Schlüsselburg blieb zudem als einzig deutscher Reiter in beiden Umläufen fehlerfrei. Marcus Döring, neuer Co-Bundestrainer des deutschen Teams, setzte erneut auf zwei starke Amazonen, die bereits in Mannheim vertreten waren. Zum einen Kendra Claricia Brinkop mit Narcos VD Smidshoeve sowie Sophie Hinners mit dem traumhaft springenden Million Dollar. Beide Paare blieben im ersten Umlauf fehlerfrei und so zog die deutsche Equipe mit einer weißen Weste gleichauf mit den Equipen aus der Schweiz und aus Belgien in den zweiten Umlauf. Zuerst schien alles in bester Ordnung, denn Wolf und Schlüsselburg blieben fehlerfrei. Als bei Kendra Brinkop und ihrem neunjährigen BWP-Wallach jedoch zwei Stangen fielen, wendete sich das Blatt. Zwar hatten die Reiter der belgischen und schweizerischen Equipen ebenfalls einige Strafpunkte kassiert, doch Irland war mit bisher drei fehlerfreien Runden im zweiten Umlauf auf dem Vormarsch (die Equipe hatte nach dem ersten Umlauf vier Strafpunkte auf dem Konto). Nun war klar: Sophie Hinners und Million Dollar dürfen sich nicht mehr als einen Fehler erlauben. Als der belgische Hengst am Aussprung der zweifachen Kombination einmal patzte, stieg die Nervosität. Drei Sprünge lagen noch vor dem Paar, doch die Stangen blieben oben und so lagen die Equipen aus Deutschland und Irland gleichauf. Die Entscheidung musste in einem Stechen getroffen werden. Alexander Buttler eröffnete das Stechen, doch nachdem der Ire die Wendung auf einen Steilsprung etwas zu eng nahm, quittierte Eindhoven G.H. seinen Dienst und verweigerte einmal, wodurch das Paar den Parcours mit neun Strafpunkten beendete. Nun hieß es cool bleiben. Wie erwartet waren Sophie Hinners und Million Dollar der deutsche Stechbeitrag. Das Paar hatte nun wieder einmal alles in der Hand und durfte sich sogar zwei Fehler leisten. Am vorletzten Sprung machte Million Dollar wieder einen Fehler und sprang so mit vier Fehlerpunkten zum deutschen Sieg im Nationenpreis von Bratislava. Auch wenn es kein dramatisches Stechen gewesen ist, war es ein verdienter Sieg für die deutsche Equipe. (lb)

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