Weitere internationale Platzierung für Ann-Kathrin Lindner und FBW Lord of Dance
Auch die zweite CDI4****-Tour fand heute ihr Ende in einer Grand Prix Kür. Erwartungsgemäß dominierte Dorothee Schneider mit ihrem 14-jährigen Wallach Faustus die letzte Dressurprüfung des Mannheimer Maimarktturniers. Nach einer sehr harmonischen Vorstellung mit Highlights in den Verstärkungen, Piaffen und Wechseltouren standen am Ende 81 Prozent auf der Ergebnistafel. Mit fünf Prozent Abstand war dies der verdiente Sieg. Auf Rang zwei folgte Christoph Koschel, der im Sattel von Dünensee 75,7 Prozent erhielt. Seine Kür kam dem ein und anderen vielleicht bekannt vor. Denn es war die Kür seines Erfolgspferdes Donnperignon. Heute zählten die schön gesetzten Pirouetten zu den Highlights der Prüfung. Besonders in der Passage könnte der elegante Wallach etwas mehr aushalten. Als nächstes folgte der erste bayrische Reiter. Franz Trischberger rangierte mit starken 75,1 Prozent auf einem tollen dritten Platz. Seine Kürmusik passt nicht nur namentlich zu seinem Pferd James Bond, sondern der Küraufbau ist ebenso optimal für seinen zwölfjährigen Wallach zugeschnitten. Besonders hervorzuheben sind die tollen Piaff-Passage-Touren sowie die außerordentlich schwierigen und gelungenen Serienwechseltouren. Der erfahrene Dressurausbilder zeigt nicht nur mehrere Übergänge von Zweierwechsel in Einerwechsel und wieder zurück, sondern reitet diese auch auf gebogener Linie. Schwieriger geht es wirklich nicht mehr. Auch Lisa-Maria Klössinger zeigte heute eine tolle Runde. Mit 73,6 Prozent rangierte sie auf einem guten vierten Platz. Ihre Kürmusik motiviert und sorgt für eine ordentliche Portion gute Laune. Highlights der Prüfung waren toll bergauf gesprungene Serienwechsel, sowie ausdrucksstarke Passagen und Seitengänge. Auch ihre Kür ist mit einigen Schwierigkeiten gespickt, wie beispielsweise Übergänge von Zweierwechsel in Einerwechsel.
Mit etwas Abstand zu den ersten vier Reitern folgten die Schweizerin Estelle Wettstein sowie die U25-Europameisterin Ann-Kathrin Lindner mit Lord of Dance. Der erst zehnjährige Wallach wirkte heute etwas müde. Dennoch war es eine harmonische Runde mit Highlights in den Pirouetten auf kleinsten Kreis sowie tollen Passagen. Leider schlichen sich teure Fehler, wie beispielsweise mehrmals auftretende Wechselfehler, ein. Diese führten dazu, dass das Paar nicht vorne mitmischen konnte. Wieder einmal wurden Ann-Kathrin Lindner´s Ausbilderqualitäten deutlich: sie unterstütze Lord of Dance optimal und stellte in mit viel Ruhe und Gefühl vor. (mb)
Ähnliche Meldungen
Warte mal kurz...
Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.