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Montag, 09.05.2022 um 12:51

Gelungener Auftakt für Aki Lachemann und Anna Casper

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die heutige Qualifikation im Piaff-Förderpreis war gespickt von fehlerfreien und präzise gerittenen Prüfungen. An der Spitze, fast in einer eigenen Liga, setzte sich Helen Erbe. Die Schwester von Hannah Erbe stellte den routinierten Wallach Carlos frisch und motiviert vor. In der Vorstellung der Beiden jagte ein Höhepunkt den anderen. Tolle Verstärkungen, ausdrucksstarke Piaff-Passage-Touren und Seitengänge trugen zur hohen Bewertung von 76,8 Prozent bei. Einzig und alleine in den Pirouetten könnte der Durchsprung noch besser erhalten bleiben. Hinter Erbe platzierte sich Selina Söder mit Zaire und 74,4 Prozent. Passagen auf dem gewohnt hohen Niveau der Stute, tolles Seitenbild und ausdrucksstarke Verstärkungen zeigten sich in der Prüfung. Die Piaffe waren in der heutigen Prüfung stark verbessert. Gestern war Zaire noch im Verlauf der Piaffe langsamer geworden. Heute senkte sie vorbildlich ihre Kruppe und fußte fleißig ab. Die Pirouetten waren zentriert, jedoch könnte die Stute für noch höhere Noten noch besser durchspringen. Am meisten Punkte verliert Selina Söder momentan noch in den Serienwechseln. Diese gelangen heute zwar fehlerfrei, jedoch könnten sie in Ausdruck und Zug nach vorne verbessert werden. Mit reichlich Abstand zu Erbe und Söder rangierte die gestrige Zweitplatzierte Alexa Westendarp auf dem dritten Platz des U25 Grand Prix (71,6 Prozent).

Hinter diesem Spitzentrio sowie Alina Schrader und Kirstin Biermann folgte die erste Reiterin aus Baden-Württemberg, Ann-Kathrin Lachemann und ihr Fransje. Aki Lachemann verstand es heute, wie so oft, ihren Fransje gefühlvoll vorzustellen. Es ist nicht immer leicht das hohe Potenzial und die Übermotivation des zwölfjährigen Wallachs in Zaum zu halten. Heute gelang ihr das in weiten Teilen der Prüfung. Besonders hervorzuheben sind die optimal gesenkten Piaffen und Pirouetten. Für noch höhere Wertungen könnte Fransje noch fleißiger abfußen bzw. in den Pirouetten durchspringen. Die Passagen gelangen äußert ausdrucksvoll. Im Galopp war teilweise etwas Spannung zu erkennen, so auch in der ersten Galopptraversale und in der Ecke nach den Zweiern, in welcher Fransje hinten umsprang. Am Ende erhielt das Paar 69,5 Prozent und behauptete sich auf einem starken sechsten Platz. Dicht dahinter platzierte sich Anna Casper mit Donna Clara und 69,3 Prozent. Mit ausdrucksstarken Traversalen, guten Piaff-Passage Touren und Serienwechseln punktete sich Anna Casper durch die Prüfung. Sie verlor wertvolle Punkte, indem sie nicht optimal aus der zweiten Galopppirouette herausgekommen ist. Auch Anna Casper durfte sich mit dem siebten Platz ebenso über eine tolle Platzierung im stark besetzten Starterfeld des Piaff-Förderpreises freuen.

Der Pechvogel der Prüfung war Victoria Rohrmuss und ihr "Zwerg". Die Beiden starteten stark in die Prüfung, mit einer tollen Piaff-Passage-Tour. Corelli de Luxe zeigte heute wieder optimal gesenkte und aktive Piaffen. Die Galopptour fing leider mit einem ärgerlichen und sehr teuren Missgeschick an. Eine Fliege ärgerte Zwerg, sodass sich dieser in der ersten Galopptraversale mehrmals wehrte und sich auch erst in der Galopppirouette vom Insekt befreien konnte. Victoria Rohrmuss blieb gewohnt cool, gab ihrem Zwerg Sicherheit und schloss die Prüfung mit einige Highlight, wie die letzte Mittellinie ab. Am Ende standen 66,5 Prozent auf der Ergebnistafel.

Alles in allem war es ein starker Einstieg der drei Mädels in den Piaff-Förderpreis. Alle drei Mädels zeigten gefühlvolles und präzises Reiten. Sie verdeutlichten, dass mit ihnen im diesjährigen Piaff-Förderpreis zu rechnen ist. (mb)

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