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Sonntag, 08.05.2022 um 18:32

Dorothee Schneider dominiert Einlaufprüfung für Grand Prix Kür

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Beim Mannheimer Maimarkt finden gleich zwei Grand Prix Touren statt. Im zweiten Grand Prix, der Einlaufprüfung für die Grand Prix Kür, siegte Dorothee Schneider mit dem 14-jährigen Wallach Faustus. Das erfahrene Paar entschied die Prüfung mit 73,6 Prozent. Mit dieser Prozentzahl setzten sie sich um fast vier Prozent vom restlichen Starterfeld ab. Der imposant bewegende Wallach brillierte heute, wie so oft, besonders in der Galoppverstärkung. Die Piaffen gelangen mit optimal gesenkter Kruppe, jedoch legte Dorothee Schneider diese im Vorwärts an. Für noch höhere Wertnoten sollte Faustus auch in den Passagen noch mehr aushalten. In der Galopptour passierten leider sehr teure Fehler, u.a. misslangen die Zweierwechsel und in der Zick-Zack-Traversale nahm Faustus zwei Wechsel vorneweg. Das Paar dominierte die heutige Prüfung und besonders das Seitenbild war super. Dennoch fehlte heute der letzte Ausdruck.

Auf dem zweiten Platz folgte Christoph Koschel mit Dünensee, der bis vor wenigen Wochen noch in Wellington stationiert war. Dort konnte er schon einen Grand Prix mit dem 13-jährigen Wallach für sich entscheiden. Das Paar zeigte eine routinierte Runde, für die sie 70,3 Prozent erhielten. Heute fehlte es noch an der letzten Leichtigkeit. Auf dem dritten Platz rangierte die Schweizerin Estelle Wettstein mit Great Escape Camelot (69,7 Prozent). Franz Trischberger platzierte sich auf dem vierten Rang. Mit seinem Erfolgspartner DSP James Bond zeigte der bayrische Dressurausbilder eine routinierte Runde mit absoluten Highlights in der Piaff-Passage-Tour. Man wünschte sich in der gesamten Prüfung mehr Dynamik nach vorne.

Auf dem fünften Platz landete Ann-Kathrin Lindner mit dem erst zehnjährigen Wallach FBW Lord of Dance. Die mehrmalige Europameisterin zeigte heute einmal mehr reeles und präzises Reiten. Sie wusste ihren Wallach in jeder Situation gekonnt zu unterstützen. In der gesamten Prüfung zeigte das Paar ein sehr schönes Seitenbild. Die Piaffen waren fleißig abfußend, jedoch noch etwas im Vorwärts angelegt. Die Passagen gelangen ausdrucksvoll. Hier wünscht man sich jedoch noch mehr Aktivität aus der Hinterhand. Die Einerwechsel gelangen fehlerfrei, jedoch etwas schwankend. Leider misslang die Zick-Zack-Traversale, was sehr teuer war und eine vordere Platzierung verhinderte. Alles in allem war es eine tolle Runde für den erst vierten langen Grand Prix für Ann-Kathrin´s Nachwuchshoffnung Lord of Dance. (mb)

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